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| Schicksale von Nicht-FCI (VDH/ÖKV/SKG) gezogenen Hunden (o) Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen! |
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#1 |
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Dummywerfer
Registriert seit: 01.03.2011
Ort: Oberösterreich/Linz
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Ängstliche Zuchthündin aufnehmen?
Hallo zusammen!
__________________Wie ich hier vielleicht schon mal erwähnt habe ist meine Happy aus einer "Hobbyzucht". Die Züchterin hatte damals nur eine Hündin die liebevollen Familienanschluss hatte und Happy war die letzte übriggebliebene im Wurf. Der Retriever gehörte zwar immer zu meinen Favoriten aber gezielt geplant war der Golden Retriever nicht. Sie stand in der Zeitung und meine Mum überraschte mich mit dem süßen Fellbündel ![]() Im laufe der Jahre las ich öfters Anzeigen von der Züchterin, nicht nur Goldies, junge Kätzchen, auch Flats hatte sie scheinbar kurze Zeit ![]() Bei einem Telefongespräch vor ein paar Jahren (als wir noch Kontakt hatten) erzählte sie mir von ihren Goldies - zu diesem Zeitpunkt hatte sie 11(!) erwachsene Hunde im Haus. 2007 hatten wir auch kurz Kontakt weil Happy´s Mama von einem Auto überfahren wurde:-( Sie hinterlies 11 Welpen die die "Züchterin" aufzog und auch alle durchbrachte. Eine Hündin davon behielt sie. Im Nov. 2011 las ich eine Anzeige von ihr: Golden Retriever günstig abzugeben von 10 Wochen bis 4 Jahre. Ich hatte sofort ein komisches Gefühl und rief sie auch gleich an. Sie will die Zucht auflösen weil sie jetzt selbstständig ist und keine Zeit mehr für die Hunde hat. Sie hat jetzt noch Welpen, zwei einjährige Hündinnen und die 4 - jährige Halbschwester von Happy die sie damals behielt als ihre Mutter starb. Sie hat am Telefon geweint, sie würde sich sehr wünschen das wir Happys Halbschwester aufnehmen weil sie dann weiß dass es ihr gut geht. Außerdem sei sie total unterwürfig und die jungen Hündinnen mobben sie ständig. Trotzdem wurde und werde ich das Gefühl nicht los, dass sie immer schon selbstständig werden wollte und mit den Welpen Geld gespart hat. Ok, wir machten uns mal einen Treffpunkt auf neutralem Boden aus und gucken mal wie das erste Zusammentreffen der Hunde ist. Am selben Tag vorm Treffen ruft sie an und klang plötzlich unentschlossen und dann sagte sie es würde sich doch verzögern weil sie trächtig ist ![]() ![]() Ich war nur sprachlos und ehrlich gesagt fehlen mir immer noch etwas die Worte! Doch heute morgen rief sie aufgelöst an - "Baby" wurde arg gebissen von den anderen Hündinnen und die Trächtigkeit stellte sich als Fehlgeburt heraus. Es sei kein Zustand mehr. Die Hunde müssen getrennt werden. Nun werden wir uns wahrscheinlich morgen treffen aber ich bin total verwirrt, wütend und gleichzeitig tut mir die "Kleine" so leid sodass ich sie am liebsten gleich holen würde. Die Züchterin sagt, dass sie schon einige Bissverletzungen hat und total eingeschüchtert ist. Jetzt hat sie einen Teil der Hunde im Zwinger :-( scheinbar ist im Haus nicht genug Platz.Ich frage mich, wie es so weit kommen konnte und wie sie es übers Herz bringt die Hunde abzuschieben und besonders Baby die wie sie selbst sagte, sie so sehr an ihre Mutter erinnert und an der sie so hängt. Bei der ersten Läufigkeit wurde sie schon gedeckt, war immer eine brave Mama und das ist der Dank? Ich bin fassungslos und weiß nicht recht was ich tun soll. Immerhin ist es eine große Verantwortung und auch eine Veränderung für alle Hunde und uns. Was würdet ihr tun? Liebe Grüße Dani & Happy
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Die Unermüdliche
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Schwierige Frage, eigentlich sollte man jemand so Verantwortungsloses nicht unterstützen, andererseits hast Du ja schon eine emotionae Bindung an "Baby". Mir tut sie auch leid, wenn ich das lese, die Hündin ist sicher unglücklich.
__________________Du könntest ja mal versuchen, herauszufinden, ob es ihr nur um finanzielle Dinge geht und sie die Hündin, weil unbequem, los werden will. Du könntest ihr ja z.B. sagen, dass Du finanziell derzeit gar keinen Hund aufnehmen kannst und sie müsse schon , wenn Du dem Hund ein zu Hause gibst, die Kosten, wie Futter, TA, Steuer und Versicherung tragen. Da siehst Du an der Reaktion gleich, obs ums Geld geht, oder ob ihr an der Hündin was liegt.
LG Gugi - www.gugis-kate.de |
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#3 |
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Dummychampion
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Ich finde Gugis Idee gut !
Würden sich die beiden Hündinnen vertragen ? Das wäre mein erster Ansatz, wenn ich einen 2. erwachsenen Hund dazu nehmen würde. Du schreibst im Titel, sie ist ängstlich. Ängstlich nur bei anderen Hunden , oder allgemein im Alltag ? Ich denke, Du solltest dir mal ganz unabhängig von den Emotionen klar machen, was mit einem 2. Hund auf Dich zukommt. Ist sie so erzogen, dass man normal spazieren gehen kann ? Ist DEINE Hündin gut genug erzogen, dass die sich nicht ev. von der Neuen irritieren lässt. kannst du im Haus notfalls getrennte Futterplätze einrichten? Ist im Auto genug Platz für 2 Hunde. geht es finanziell ( falls die jetzige Besitzerin nicht auf Futterkostenübernahme einsteigt) ? Und wenn die Punkte geklärt sind, finde ich persönlich es toll, wenn ein Hund aus einer schlechten Haltung ( und das hat sie ja zur Zeit) aufgenommen wird. LG Andrea |
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Ebony tief im Herzen
Registriert seit: 04.12.2007
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Ich würde wenn ich du wäre und es sich mit deiner Lebenssituation vereinbaren lässt, die Hündin nehmen. Vielleicht erst mal eine Woche zur Probe?, dann hast du noch ein Hintertürchen offen (was du sowieso nicht nutzt, wenn sie erst mal da ist)
__________________Dass man das was diese Frau macht, nicht unterstützen sollte, steht auf einem anderen Blatt, nutzt der Hündin jedoch nichts. Ich würde in diesem Fall FÜR die Hündin entscheiden. Ich war etwas überrascht und erfreut!!, dass die wenn auch erst wenigen Antworten tendenziell in diese Richtung gingen. Auch wenn wir ein Pro VDH Forum sind, gibt es Gründe, sich einen "Vermehrerhund" zu holen. Und dieser Fall ist so ein Grund, um der Hündin Willen. Und ich kann dich soooo gut verstehen ![]() Liebe Grüße Heidy "Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum" (Carl Zuckmeyer) |
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Dummychampion
Registriert seit: 05.07.2011
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Hmm, ich finde Gugis Vorschlag sehr vernünftig, weiß aber, dass ich wohl nicht hinfahren dürfte, weil dann eh mein Bauch entscheiden würde.
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Teufelsbändigerin
Registriert seit: 28.07.2010
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Zitat:
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Infojunkie
Registriert seit: 12.10.2011
Ort: Oberpfalz
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Wenn es sich um ein Geschwistertier meines Hundes handeln würde, gesetzt dem Fall die Hunde vertragen sich und ein zweiter Hund ist drin würd ich ihn oder sie nehmen. Solange der Hund nicht agressiv ist, ist wohl auch alles andere mit Zeit und Geduld machbar. Das hab ich mit Murphy ja schon mal durch.
__________________Allerdings würd ich für den Hund nichts bezahlen, denn es reicht als Unterstützung bei weitem schon aus, wenn sie ihn losgeworden ist. Wär natürlich genial, wenn sie für die Unterhaltskosten noch eine Weile aufkommen würde, einen Versuch ist das auf alle Fälle wert. Liebe Grüße, Evi und Murphy |
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I ♥ my Lab
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Wenn ich diese Geschichte lese, kommt mir spontan...ich glaube dieser Frau kein Wort, ich glaube ihr nicht mal das sie die Zucht auflösen will. AUch wir sind an so einen Vermehrer geraten, reden und weinen können sie sehr gut und das auf Kommando.
__________________Nun bist Du leider schon ein wenig emotional an die Hündin gebunden, was ich gut verstehen kann,d enn mir würde es nicht anders gehen, deshalb gucke ich auch gar nicht erst im Netz. Wie DU entscheiden sollst, kann ich Dir nicht sagen, vernünftig wäre, den Kontakt abzubrechen. Gugis Vorschlag finde ich prima, würde es versuchen und hoffe, das Du die richtige Entscheidung triffst. Ich würde mich mit der Frau nicht auf neutralen Boden treffen, ich würde hinfahren und mit die Lebenssituation der Hunde genauestens anschauen, nicht nur im Haus, sondern ggf. auch Ausschau halten nach irgendwelchen "Bretterbuden" auf dem Grundstück. Hast Du mal bei Wurfgeschwister geschaut, ob Du da über die Frau etwas in Erfahrung bringen kannst? Man findet dort so ziemlich alles was man nicht wissen möchte, aber wissen muss. Falls Du dort Probleme hast Dich anzumelden, weil es oftmals "verwaist" ist, dann schreib mir eine PN. ![]() |
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Die Unermüdliche
Registriert seit: 17.10.2006
Ort: Alpen
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Zitat:
Ich würden nur ermitteln wollen, ob es der Dame um den schnöden Mammon geht, wenn sie sich auf den Deal einlässt, würde ich das so lange laufen lassen, bis ermittelt ist und gesichert ist, dass die beiden Hunde miteinander können. Wenn fest steht, dass die Hündin nicht mehr abgegeben wird, würde ich mir die Maus übereignen lassen. ( Da ja eine Übernahme im Raum steht, denke ich, dass der finanzielle Rahmen eh schon steht, sonst halte ich so eine Übernahme eh für unmöglich), außer die Kosten werden übernommen. LG Gugi - www.gugis-kate.de |
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nurStrassenköter
Registriert seit: 15.09.2006
Ort: Bad Hersfeld
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Ich würde auch hinfahren und mir das vor Ort anschauen. Für mich klingt die Geschichte auch sehr merkwürdig.
__________________Die Dame darf auf keinen Fall auch nur einen Cent sehen für den Hund. Gugis Vorschlag ist toll. Lass Dich nicht einlullen durch Tränen etc. Den Übernahmevertrag würde ich schriftlich gestalten und mir auf jeden Fall auch Impfausweis etc. sofort aushändigen lassen und bei Deinem TA auch mal Chip zum Ausweis kontrollieren lassen. Und wenn Du dir die Hündin zutraust und sich die zwei vertragen, dann würde sie wohl auch bei mir umziehen
A dog is for life, not just for Christmas |
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