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| Schicksale von Nicht-FCI (VDH/ÖKV/SKG) gezogenen Hunden Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen! |
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#1
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meets Wolke 7
Registriert seit: 23.08.2006
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Jedem kann mal ein Fehler passieren
__________________ , die Konsequenzen muss man tragen. Auch mir ist es passiert, so halb dran Schuld war ich schon. Ich bekam den seit Kindesbeinen ersehnten Traum eines Hundes erfüllt durch meinen Ex-Mann der mir Kimba "schenkte". Gefunden hat er ihn, ausgesucht habe ich ihn, schon vor Ort merkte ich, da ist irgendwas komisch. So viele Hunde, verschiedene Rassen, Golden und Labbis und Dobermänner. Aber dann geschieht genau das womit diese Leute ihr Geld verdienen. Der Anblick eines Welpen, mit dicken Knopfaugen und tapsigen Pfoten, den Kopf schief gelegt und so niedlich im Aussehen. Der langersehnte Traum vor einem, der Verstand ausgeschaltet. Heute, mit dem Wissen das ich mir angeignet habe, würde ich mir auf der Stelle umdrehen und gehen. Damals, hat genau die Schiene gezogen die diese Vermehrer fahren. Die Konsequenzen die ich meine sind, der Hund den man liebt, der hat sie zu tragen. Kimba hat schwere HD, DCM (Dilatative Cardio Myopathie - Herzkrank) er hat PRA und grauen Star. Er ist im Alter mit 11 Jahren erblindet . Er war verwurmt als er zu uns kam und hatte eine Mandelentzündung. Er hat nicht spielen können, das hat er durch nette Hunde aus der Umgebung erst gelernt. Sein Wesen, ja das war und ist unerschrocken, er liebt alles und jeden, besonders seine Dummy´s, er war immer lernwillig und tut alles um zu gefallen. Doch seine Leiden die müssen wir und er nun tragen. Wir haben viel Geld in ihn gesteckt und werden das auch weiterhin tun. Er hat für seine Hüfte eine GA bekommen und läuft wieder einwandfrei ohne Schmerzen. Für seine Augen fahren wir jedes Jahr nach Berlin zu Kontrolle. Für sein Herz bekommt er Tabletten und kontrollmäßig Ultraschall und EKG. Aber all dies wäre nicht nötig wenn ich mich damals richtig schlau gemacht hätte. Natürlich will ich meinen Opi nie missen, er ist einfach das wunderbarste was ich habe. Aber für all die die sich überlegen einen Hund vom Züchter zu holen sei gesagt, es ist ein mehr als nur schwerer Fehler, gegenüber dem Hund und einem selber, dies ohne intensive Recherche und einfach mal eben so zu tun. Wenn es ein reinrassiger sein soll, ein Retriever, dann nur mit vdh/fci Papieren oder aus dem Tierschutz. Niemals bei einem Händler oder bei mal eben privat weil der Nachbarrüde so nett ist Leuten. Die Ahnentafel der Eltern, die über Generationen verfolgt werden kann, getestest auf HD/ED, PRA und so weiter, kann einem zwar keine Garantie geben, aber eine meiner Meinung nach 98%ige Gewissheit dass der Hund nicht erkranken wird an den o.g. Dingen. Dazu kommt dass ein Hund aus verantwortungsvoller Zucht von Babybeinen an gut geprägt und sozialisiert wird. Etwas, was leider viele noch unterschätzen, aber unabdingbar ist für einen Hund der in Ruhe und Frieden mit hundischer Neugier aufwachsen möchte. Ich trage die Konsequenzen für mein damaliges Handeln gerne und mit allem was mir zur Verfügung steht. Das bin ich meinem Kimba, der für all das nichts kann, schuldig. Aber niemals wieder würde ich wieder so handeln wie damals. Für mich nicht und nicht für den Hund, und dessen "Eltern" , die wohl noch mehr Leid erfahren haben als er selber, da sie nur zur Produktion gebraucht wurden. ![]() Liebe Grüße Heike Kimba, Aaron, Jamie und Aston "A single rose can be my garden, a single friend my world." |
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#2 |
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Fynn&Emeline
Registriert seit: 20.08.2006
Ort: solingen
Beiträge: 3.394
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Schicksale von Hunden aus Hobbyzucht/Vermehrerzucht und Dissidenz
There's only one negative in owning a Lab -- it hurts so much to lose one.
__________________![]() Ich bin Luca und 13 Monate und ein paar Tage alt. Ich bin ein ziemlich Hübscher und habe ein echt glänzendes schwarzes Fell. Meiner Familie mache ich eine wahnsinn's Freude, seit ich hier wohne. Ich höre oft sehr gut - na ja wenn ich Lust dazu habe - ich mag Wasser wie verrückt und ich bin so, wie man sich nen Labrador vorstellt, äußerlich jedenfalls. Meine Mama ist schon älter und hätte mich und meine Geschwister wohl gar nicht mehr bekommen sollen. Eigentlich hätte sie gar keine Baby's bekommen sollen. Meinen Papa, den kenne ich nicht,den hat die Mami sich wohl selber ausgesucht mit ihrem Herrchen. Ich kann also gar nicht sagen, wem ich ähnlich bin und von wem ich nun meine vorwitzige Art, meinen Sturkopf, meine treuen Augen, meine mittelschwere HD, meine Ed, die Spondylose, meinen kaputten Darm, die Nieren, und nun so, wie es aussieht, auch noch Rheuma habe. Nö, all das wissen wir nicht, weil da, wo ich her bin, keiner so genau irgendwas weiß. Bis ich 6 Monate alt war, ging es mir echt prima, aber dann ziepte es hier mal im Bein, dann da mal im Rücken, aber die Menschen haben gedacht, ich wachse und bin deshalb so wie auf Eiern gelaufen. Wahrscheinlich haben die sich eine ganze Menge eingeredet. Als ich so 11 Monate alt war, da bin ich mit meinem Frauchen zum Röntgen gefahren und dann war sie ganz still und hat viel geweint. Es gab da so Worte wie "Wenn man nun was über die Ahnen wüsste…", "Wenn man nur besser geachtet hätte..." na aber nun war ich da und man musste nach Lösungen suchen. Ich bin jetzt ein Goldstück und damit gebe ich vor meinen Hundekumpeln ganz schön an. Das soll mir die Schmerzen nehmen, die ich in den Hüften habe und mir einfach noch ein bisschen ein schönes Leben machen. Turnen gehe ich auch, aber nicht so wie der Ben vom Hundeplatz, über Hürden und durch Tunnel, nein ich habe Einzelstunden, und werde dort wie der König persönlich massiert, darf kontrolliert schwimmen, alles damit meine Muskeln gut aufgebaut werden und es nicht so weh tut, wenn ich nach einer Stunde Schlafen am Nachmittag nicht mehr hochkomme. Medizin musste ich auch ganz Schreckliche nehmen, die hat nicht so gut geschmeckt, deshalb gab es Leberwurst dazu, die ist lecker, aber darf ich wirklich nur mit der Medizin, weil ich ja Diät halten muss, damit das Gewicht meine Knochen nicht noch weiter belastet. Manchmal bin ich dann natürlich gerissen und klaue, was mir zwischen die Zähne kommt. Ob nu ein Turnschuh von Gian, oder den Apfel aus der Schultasche, is egal. Ich werde in Zukunft nicht mehr all die Sachen machen, die ich eigentlich vorhatte. Die Dummyarbeit, das war mein Ziel, mit Gian zu Ergotherapie gehen, damit er ruhiger bleibt - das ist er nämlich immer wenn ich dabei bin -, ich bin auch so sein Freund und immer für ihn da, aber weil ich so krank bin, darf ich nicht mehr mitkommen, weil die Menschen nicht wissen, wie ich reagiere, falls mich mal wer knufft so unverhofft oder anrempelt. Da in der Praxis sind ja auch viele kleine Kinder, die können ja nicht wissen, wie dolle mir das alles weh tut. Rennen kann ich auch nicht mehr so sehr, danach habe ich immer schlimme Schmerzen in den Beinen und kann schlecht aufstehen. Neulich kam ich nicht hoch, und meine Frauchen war nicht da, ich habe wirklich versucht es zu halten - weil es mir ja unangenehm ist, wenn ich anderswo als draußen Pipi mache - aber es ging nicht, und ich kam nicht hoch. Mensch, das war mir soooo peinlich, aber die Beine taten mir so weh, das ich nicht aufstehen konnte, so mussten sie mich dann baden und fönen, aber danach habe ich mich dann unter mein Rotlicht legen dürfen, das wärmt mich und tut mir gut. Auch wenn Frauchen und Herrchen manchmal meckern, weil die Nachbarn bei all dem roten Licht sonst was denken müssen. Ich bin das Sparschweinchen der Familie und die haben in den letzten 9 Wochen 978 Euro in mich reingesteckt. All das hätte man sich vielleicht sparen können, wären meine Eltern gesunde Hunde gewesen. Ich weiß nicht, wie alt ich werde, heute hat mein Doktor gesagt, dass es nicht sehr alt sein wird, aber eins habe ich MEINEN Menschen Steph, Joe, Gian und Lilly mitgegeben: Eine gute Portion Verstand, Wut auf alles, was sinnlos verpaart, und einen dicken Kloß im Hals, wenn sie daran denken, mich vielleicht nicht mit grauer Schnauze neben sich liegend, sondern von oben wachend auf sie hinab zu gucken, in Erinnerung zu haben. Luca, ein Vermehrerhund im Mai 2004 __________________________________ Aus Liebe zu dir, aus unserer absoluten Achtung vor deinem Leben haben wir dich am 2.6.2004 schweren Herzen's gehen lassen. Dein Leiden war teilweise nicht mit anzusehen. Wir haben viel gelernt in dieser Zeit mit dir, du hast uns unendlich viel gegeben und es war unsere Pflicht dich mit Würde gehen zu lassen. Du reißt ein tiefes Loch in unser Leben, und füllst es mit allem, was dich ausgemacht hat. Liebe dich, mein Lakritzhund! Stefanie ![]() 9 April 2003 - gestorben 2 Juni 2004 (Falls hier falsch, bitte verschieben) Liebe Grüße, Steph Am Ende wird ALLES GUT, und wenn nicht, war es noch nicht das Ende!" |
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#3 |
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Bellen und Wedeln fehlt!
Registriert seit: 16.10.2006
Ort: Rudersberg
Beiträge: 602
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Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
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Schicksale von Hunden aus Hobbyzucht/Vermehrerzucht und Dissidenz
Hallo Ihr,
__________________nun bekommt Cara auch einen eigenen Fred... Ich hatte ja schon bei meiner Vorstellung etwas über sie erzählt, wiederhole mich also hier vielleicht nochmal... Cara ist eine 8jährige Labradorin, Ex-RiN-Hund mit schwerster HD, ED und Spondylose und übler Vorgeschichte (war ein Angstschnapper als sie zu uns kam ). Naja, sie hat geschnappt und war ziemlich eklig zu uns, ging vor Panik nicht vor die Tür und lauter solche Scherze. Es war also viel Arbeit aus der Zicke einen netten kuscheligen Hund zu machen... Aber es hat sich gelohnt *kuschel*Ein paar "Macken" hat sie natürlich auch behalten: bis heute hasst sie Auto fahren und klaut wie ein Rabe Und leider ist aus ihr nie ein "normaler" Hund geworden, weil sie zum einen sehr schnell überdreht und dann zum Stresskläffer wird und vor allem weil sie schwer krank ist. Und solche Arthrosen werden einfach nicht besser mit der Zeit... auch wenn wir alles menschenmögliche versuchen, um ihr zu helfen, gesund kann sie leider nicht mehr werden... (Cara ihre hauseigene Physiotherapeutin und eine TA, die Hausbesuche bei ihr macht, weil sie nicht Autofahren mag!). Im Moment macht sie uns viele Sorgen. Der Herbst ist eine miese Zeit für Arthrosen und wie gesagt, den Verschleiß kann man nicht mehr stoppen und es wird nicht einfacher, sie möglichst schmerzfrei zu halten... Mir brichts das Herz, wenn sie nicht so kann, wie sie gern würde... Sie spielt doch so gerne!! Aber seht sie erstmal selbst an: ![]() Ein typisches Bild von Cara - diesen Socken durfte sie haben! ![]() Hier ist sie mit Ihrem Freund Bano! ![]() Sie war auch schon mal mit im Büro! ![]() Sie kann auch sehr aufmerksam sein! ![]() Aber am liebsten döst sie ![]() Liebe Grüße Sille |
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#4 |
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Gast
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Liebe Steffi,
ich glaube nicht das Dich jemand hier persönlich angreift, sondern alle möchten Dich vor einem evtl. Fehler bewahren und das ist auch gut so. Schön, das Du Dich aber zu Wort meldest!! Du möchtest eine Geschichte hören?? Ich kann Dir eine erzählen, nur eines noch hole gleich ein paar Taschentücher, denn sie ist sehr traurig. Ich holte meinen ersten Hund auch von einem besagten Hobbyzüchter und freute mich riesig, mit Ihr mein Leben zu teilen! Nun gut, meine gelbe Labbihündin zog im Januar 2003 bei uns ein und gleich in der ersten Nacht, hatte sie starken Durchfall mit Blut. Also bin ich direkt am nächsten morgen mit der Maus zum TA, dort gab es Spritzen nd Untersuchungen über Untersuchungen. Wir bekamen den Durchfall nicht gestoppt und die TA meinte, wenn wir das nicht bald in den Griff kriegen sieht es nicht gut aus! Ich setzte alles dran, Sie bekam Diät und Medikamente, jeden Tag sind wir zum TA und es gab zusätzlich Infusionen. Insgesamt sind wir 6 Wochen beim TA gewesen und mein Hund hatte ganz anders als gedacht, das Auto fahren erlernt!! Wir mussten eine Ausschlussdiät machen die sich hinzog, bis weiß was ich wann, in der Zwischenzeit bekam sie das Diätfutter von Hills, was megateuer war, aber da war es mir wert!! Es stellte sich heraus, Sie hatte eine Futtermittelallergie, gegen Weizen, gut dagegen kann man was machen, also Spezialfutter gekauft, was Sie gut vertrug. Dann kam das nächste Problem sie wurde Verhaltensauffällig, trotz meinerseits guter Sozialisierung/Prägung. Sie bellte und knurrte andere Menschen an, hatte Angst vor alles und jedem! Ich wurde aus den Huschus geschmissen, da mein Hund unverträglich wäre. Was habe ich geweint, Sie konnte doch nichts dafür, sie hatte nur Angst und das machte sie pseudoaggressiv(so nenn ich das jetzt mal). Also arbeitet ich mit Ihr allein und es wurde etwas besser, aber nie gut!! Dann kam die nächste Erkrankung , Ihr Immunsystem war nicht das was es sein sollte, laufend wurde sie krank und immer sehr schlimm! Das gipfelte darin, das Sie im November 2004 eine schwere Lungenentzündung bekam. Wieder beim TA, die hatte für mich mittlerweile eine andere Preisliste, da ich ja täglich vorbeischaute!! Die Lungenentzündung kriegten wir in den Griff, aber es war nicht einfach! Im Dezember2005 genau zwischen den Festtagen fraß sie wieder nichts, ich war mittlerweile sowas von routiniert Krankheiten zu sehen, bevor sie überhaupt ausbrachen und bin wieder direkt zum TA, Diagnose schwere Lungenentzündung. Wir machten eine Antibiotikakur, welche nicht viel half, es gab noch ein anderes Ab und eine Immuntherapie, nur langsam kam sie wieder auf die Beine und sie war nicht mehr die, die sie mal war!! Es war augenscheinlich alles wieder gut, bis zum Februar dann bekam sie eine Lungenentzündung mit einer Herzmuskelentzündung. Meine TA war verzweifelt, wieder Blutabnahme und Antibiotika. Ab Mittwoch war ich 3x tägl. beim TA, sogar nachts um 0.30 Uhr bin ich 40km weiter gefahren zu meiner TA!! Freitag die Ernüchterung, die Blutwerte waren um ein vielfaches zu hoch, das Labor hat meine TA angerufen und es sofort mitgeteilt. Meine Ta hat mich konsultiert und ich musste sofort kommen, die ABgabe wude umgestellt. Sie fraß ab Freitag garnichts mehr, nicht mal Hühnchen!! Ich war verzweifelt, denn ich bekam die Medikamente nicht mehr in Sie rein, ich musste sie dafür quälen!! Das WE fuhr ich alle paar Stunden zum TA, Samstag ging es Ihr zusehends schlechter, In Der Nacht konnte ich nicht schlafen, da sie sehr unruhig war und ich Angst um sie hatte, das sie nicht mehr wach wird! Sonntagmorgen trank sie nur noch mit viel zureden und auch nur mir zuliebe! Sie traute sich nicht mehr hinzulegen, ich habe nur geweint, das tue ich heute noch sehr oft. Gegen Mittag kippte sie mit dem Hinterteil weg, da ich mit meiner TA in telefonischen Kontakt stand, sagte die mir ich solle kommen und meinen Mann mitbringen, denn wir müßten den einzigen richtigen Schritt tun und einsehen wir haben verloren. Mein Mann trug sie zum Auto, denn sie konnte nicht mehr laufen, ich hatte solche Angst, die Fahrt zur Ta war das schlimmste in meinem Leben. Dort angekommen, untersuchte die Ta nochmals und meinte dann ob ich dabei sein wollte, wenn sie gehen muss? Welche Frage natürlich, ich hielt Ihren Kopf und sie bekam Ihre Spritzen, kurz darauf schlief sie ein und atmete noch einmal kurz, dann war es vorbei. Ich bekam noch in der Praxis einen Zusammenbruch und wollte den Hund nicht loslassen. Meine Ta weinte mit mir, denn was haben wir alles mitgemacht und das hat kein Hund verdient!! Den Anblick werde ich nie vergessen!!! Als wir nach Hause fuhren musste ich mich mehrmals übergeben und es war so, als ob ich tot wäre. Mein Mann ließ alle Hundesachen verschwinden und erklärte den Kindern, wo unser Hund nun ist. Ich selber hatte keine Kraft mehr zu reden, oder überhaupt irgendwas zu machen. Die nächsten Tage konnte ich nicht schlafen, nicht essen, einfach nichts, nur weinen! Ich viel in ein Loch, das man sih das nicht vorstellen kann. Meine Hündin durfte nur 2 Jahre und 3 Monate alt werden und nur weil Leute meinten, sie wollten mal einen Wurf mit gesunden Hunden! Jetzt fragst Du Dich sicherlich, was das damit zu tun hat?! Ihr Immunsystem, war nie so, wie es bei einem gesunden Hund sein sollte! Sie hatte Löcher in den Lungen und der ganze Hund war einfach nur krank, wo die Eltern doch so gesund waren!?? Entschuldige für die lange Geschichte, aber Du wolltest ja gerne eine hören! Übrigens habe ich für den Hund 5600€ ausgegeben und ich hätte noch mehr bezahlt, wenn sie nur bei mir geblieben wäre! Nicht das Geld steht im Vordergrund, sondern das ich sie nur 2 Jahre hatte und sie war/ist mein Herzhund, der Verlust ist das schlimmste und ich vermisse sie noch heute! Für die anderen, sorry für die lange Geschichte!! |
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#5 |
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Master of Disaster
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Fee war auch so ein Opfer. Nur 10 Wochen durfte sie alt werden. Mit 8 Wochen haben wir sie bei ihrem "Züchter"
__________________ abgeholt. Erst noch zeigte sie sich sehr lebhaft und frühlich, frass aber nicht sonderlich gut.Nach einigen Tag fing sie an zu brechen, mehrere Zentimeter lange Würmer. Eine Wurmkur vom Ta sollte helfen. Es ging ihr wieder etwas besser. Was dann kam, wurde für uns alle zum Alptraum. Sie bekam blutigen, übelrichenden Durchfall und erbrach nur noch. Die TÄ war ratlos, alle Medikamente und Spritzen halfen nichts, sie wurde immer schwächer, trank nicht mehr und frass nicht mehr. 10 Tage, nachdem wir sie in unser Leben getreten war, mussten wir sie gehen lassen. Sie ist zu Hause in ihrem Körbchen in meinen Armen eingeschlafen, der TA hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft, sie zu erlösen. Kleine Fee, wo du jetzt bist, ist alles gut, dort auf der anderen Seite des Regenbogens. Eines Tages werden wir uns wiedersehen... Fee (1.3.1991 - Mai 1991), meine erste Golden-Hündin ![]() |
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#6 |
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Labbi-Dompteuse
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Hallo zusammen,
__________________na, dann schreibe ich auch mal meine Zeilen auf. Mein brauner Labbi Sam ist ja aus der Dissidenz. Gelesen hatte ich viel auf der Suche nach meinem neuen Hund. Nachdem die Entscheidung für einen Labrador gefallen war, las ich dann noch mehr. Ich kannte einige Labbis aus dem Bekanntenkreis und so kam ich letztendlich auch zu dem "Züchter" von dem ich Sam gekauft habe. Warum ich diesen Bogen zuletzt noch schlug kann ich gar nicht mehr erklären. Ich war bis dahin schon über den DRC (den VDH-zugehörigen ) gestolpert und wollte eigentlich von dort einen Hund. Die Zuchtvorschriften gefielen mir am besten. Wie gesagt, warum ich dann bei der Dissidenz landete....ich könnte mich bis heute treten für soviel Blödheit . Mir war auch einfach bis dahin nicht die volle Brandbreite der ganzen Sache mit der Zucht bewusst. All das Leid, was hinter Vermehrerei so steckt, die miesen Aufzuchtbedingungen, das Ausbeuten der Hunde, die Profitgier, das planlose Vermehren etc. etc. .Ich muss (Gottseidank!!!) nicht schreiben, mein Hund starb mit wenigen Monaten. Ich muss nicht schreiben, er hat schwere HD oder ED. Er kam weder verwurmt noch verhaltensgestört bei mir an. Ich muss auch nicht schreiben, dass er ein gestörtes Sozialverhalten hätte. Blind ist er auch nicht. Aber ich muss nach vier Jahren, die ich ihn nun habe, schreiben: Er hat schon ein seltsames Wesen und es scheinen sich bei ihm nur schwer miteinander vereinbare Dinge zu treffen. Er hat von vielem ein bischen, aber nix so richtig. Es ist sehr schwer, ihm grundsätzlich vertrauen zu können - mal ist er so, mal so. Er verträgt Stressbelastung nur sehr schlecht. Mit viel Mühe und Arbeit ist es im Nachhinein gelungen, Unstimmigkeiten beim "Züchter" zu entdecken. Den Verband, dem er angehört(e), interessierte das herzlich wenig. Den "Züchter" noch weniger. Er hat von Beginn an, NULL Interesse an der Entwicklung von Sam gehabt, hat sich am Telefon verleugnen lassen, macht unterschiedliche Aussagen über den angeblichen Vater-Rüden, lässt keinen Welpenkäufer den wohl wirklichen Aufzuchtort der Welpen sehen. Es ist unmöglich, ihn über eventuelle Schwierigkeiten zu unterrichten, damit er bei zukünftigen Verpaarungen darauf achten kann (ist ihm ja auch sch....egal). Es sind uns alle retriever-spezifischen Ausbildungen nebst Teilnahme an entsprechenden Prüfungen verwehrt. Ich werde wohl niemals herausfinden, ob die kleinen "Komischheiten" von Sam sich in irgendwelchen Vorfahren von ihm finden lassen. Oder sind sie doch durch eine Krankheit bedingt, die wir nur noch nicht gefunden haben?? Niemand kann mir verlässliche Aufzeichnungen über seine Abstammung liefern, die gibt es nämlich schlichtweg nicht. Ich kann noch nicht mal nachvollziehen, ob sein Stammbaum stimmt um vielleicht Spuren entdecken zu können, die mir weiterhelfen. Ich weiss nicht, ob seine angegebenen Eltern überhaupt seine Eltern sind. Die Spuren sind verwischt und nicht nachzuvollziehen. Sam ist "keine komplette Katastrophe" aus der Dissidenz, aber er ist schwierig. Nun nach Jahren, wo ich soooo viele Vergleiche zu Labradoren aus VDH-Zuchten habe, fällt mir das immer mehr auf. Es gibt halt nicht nur die gesundheitlich völlig kaputten Hunde, gezogen ausserhalb von VDH bzw. FCI. Es gibt eben auch die Hunde, bei denen zeigen sich "Zwischentöne" die ein Labrador eigentlich nicht haben sollte. Ich habe mir viel Zeit genommen, mich aufgrund der Eigenschaften eines Labbis damals für einen Labbi zu entscheiden. Und dann kommt ein Labbi in's Haus, der ist gar nicht so ein Labbi wie ich es mir gewünscht hatte und wo ich dachte, so ein Hund passt zu mir und meinen Lebensumständen. Ich liebe meinen braunen Wöff, ganz ohne Zweifel und mein Herz hängt sehr an ihm. Er kann als allerletzter, ja er kann gar nichts dafür, dass er ist wie er ist. Er hat Glück: Ich habe die Zeit, den Willen, Hundeerfahrung und einen ausserordentlich langen Atem darin, Dingen auf den Grund zu gehen, um sie zu verstehen. Bei einer unerfahrenen Familie oder überhaupt einem Ersthundebesitzer hätte das mit Sam auch anders ausgehen können, seine Unsicherheiten sich unangenehmer äussern können. Ich kenne mittlerweile einige Labradore, die fristen ihr Leben an der Leine weil unverträglich oder gar aggressiv Menschen gegenüber . Und KEINER davon ist von einem VDH-zugehörigen Verein/Verband.Ein Hund lebt für gewöhnlich mindestens 10 Jahre und mehr. Das ist eine lange Zeit. Man sollte tun, was bereits im Vorfeld möglich ist, um diese Zeit für sich und den Hund so schön und miteinander verbunden verbringen zu können, wie es möglich ist. Nicht nur der Mensch leidet, wenn es schwierig wird, der Hund leidet auch (und der ist ganz eindeutig völlig unschuldig). Mein dazugekommender Jungspund Queno jetzt ist aus dem VDH. Ich sag nur: NIE WIEDER kaufe ich woanders einen Labrador. Und auf mich hat noch nichtmal irgendjemand einschlagen müssen. Reiner Erfahrungswert ![]() Viele Grüße, Susanne DER WEG IST DAS ZIEL **** www.tibet-initiative.de |
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#7 |
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Plüschbombenbesitzerin
Registriert seit: 18.08.2006
Ort: Stutensee
Beiträge: 6.467
Abgegebene Danke: 4
Erhielt 7 Danke für 7 Beiträge
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Manu, ich schick dir mal nen dicken Knuddler rüber
__________________ Ich hab meine Schwägerin gefragt, ob ich die Geschichte ihres Labradors einsetzen darf und tue das jetzt. Vor ca. 6 Jahren erzählte uns meine Schwägerin, dass sie einen Labrador bekämen. Die Schwester ihres Mannes lebt ziemlich abgeschieden in RLP und hat auf dem Hof eine Labbihündin gehalten. Die Nachbarn hatte auch einen Labrador (Rüden). Und weil man doch mal Welpen haben wollte und auch aus diesem Wurf einen Hund behalten wollte, lies man Nachbars Labbirüden "mal drauf". Ergebnis waren 4 schwarze und 3 gelbe Labbiwelpen. Bei meinen Verwandten zog dann ein schwarzer Rüde - Philipp - ein. Hyperaktiv, lieb, aber kaum kontrollierbar. Meine Schwägerin ist keine Ersthundebesitzerin gewesen, hatte also Erfahrung. Oft genug meinte sie, wir kriegen den Philipp nicht gebändigt. Wir haben es bei diversen Besuchen erlebt. Irgendwann biss er den damals 5jährigen Sohn in die Wange, aber man behielt den Hund. In der Huschu gabs nur Probleme, weil der Hund vor allen Dingen mit Rüden ernsthafte Probleme hatte. Auf Anraten der TÄin wurde er kastriert, man erhoffte sich dann eine Besserung seines Verhaltens. Philipp wachte nicht mehr aus der Narkose auf. Blankes Entsetzen bei meinen Verwandten und auch die TÄin war ratlos und bot ein kostenloses Sezieren des Tieres an. Es stellte sich heraus, dass der Hund eine deformierte Herzklappe hatte, irgendwas an der Lunge nicht stimmte, wenige Wochen vorher erzählte mir meine Schwägerin noch, dass der Hund oft stark hechle und eine blaue Zunge bekäme. Das war die eine Diagnose. Viel später erzählte mir meine Schwägerin etwas verschämt, dass der Hund auch HD gehabt habe. Philipp wurde ca. 2 Jahre alt. ![]() Fama crescit eundo |
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#8 |
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"Kleines Öddelchen" 4/48
Registriert seit: 18.08.2006
Ort: Bad Zwischenahn
Beiträge: 658
Abgegebene Danke: 5
Erhielt 5 Danke für 4 Beiträge
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Da kann ich dann mal 4 Beispiele beitragen. Leben alle bei uns im Rudel.
__________________Momo Schäferhündin, fast 14 Jahre alt. Mischung aus Stockhaar und Altdeutschen SH. Hochgradig Verhaltensauffällig. Angstagressiv. Verdauungsprobleme. Bewegungsapparat unauffällig in jungen Jahren. Im Alter ausgeprägte Hinterhandschwäche durch Spondylose. Wir haben uns seinerzeit eine "befreite Zuchthündin" in Pflege geholt. Meggy muß kurz vorher noch belegt worden sein. Der Dissi hat es wohl nicht gewusst, denn sonst wäre Meggy sicher nicht freigekommen. Sie war in einem äusserst schlechten Zustand. Verwahrlosung ist wohl der richtige Begriff. Verfloht,verlaust,verwurmt und Demodexbefall.Viel zu dünn. Von den seelischen Wunden wollen wir nicht reden. Meggy zeigt authistische Züge, vermtl. hat sie von Geburt an nichts anderes gesehen, als die Ställe des Vermehrers. Sie ist eine Seele von Hund, aber eben etwas "anders" als normale Hunde. Ein normales Lebenm wird sie nie mehr führen können. Meggy hat einen Herzklappenfehler. An wieviele ihrer Nachkommen sie diesen vererbt hat????? Das Rückgrat im hinteren Bereich durch äussere Gewalteinwirkung zertrümmert, bisher wirkt sich das zum Glück nur selten durch Hinterhandschwächen aus. Was im Alter kommt, wissen wir nicht. Meggy´s Tochter Masha, bei uns geboren. 6. Woche Diagnose: ventrikuläre Tachykardie, es folgen etliche Zusammenbrüche bis sie ca. 18 Moante alt. Zeitgleich kämpft sie in Folge eines Impfschadens um ihr junges Leben. Masha wird nie wieder geimpft werden dürfen. Der TA rät zum einschläfern, aber Masha kämpft, so wie sie es seit Geburt an getan hat. Meggy hatte sie schon beiseite gelegt und erst nachdem ich den kämpfenden Wurm aus der Fruchthülle befreit hatte, angenommen. Etwas was ich heute sicher nicht noch einmal tun würde. Masha ist anders. Kein typischer Golden. Immer wieder bringt sie uns durch ihr Verhalten an unsere Grenzen. Heute ist sie fast drei Jahre alt. Das Ergebnis des SD-Tests wird erwartet, ansonsten stehen "Neurologische" Untersuchungen zur Diskussion, denn Masha kann mit Stress in keiner Form umgehen, ähnlich wie Meggy steht sie unter einer ziemlichen Anspannung. Von Masha´s Geschwistern ist ein Rüde mit SD-Nullfunktion bekannt. Ein weiter Bruder hat einen Herzfehler, zwei sind zur Zeit gesund. vom 5.ten hab ich leider keine Kenntniss. Lupo, das Ergebnis von grenzenloser menschlicher Dummheit. Upps, da haben wir wohl nicht aufgepasst. So stand dann Herrchen mit 10er Wurf beim TA , mit der Bitte den Wurf einzuschläfern. Wir haben dann den Wurf über unsere Orga betreut und vermittelt. Lupo kam zu uns in Pflege, weil die Vorkontrollen noch nicht abgeschlossen waren. Schuppiges, glanzloses Fell. Auffälligkeiten der hinteren Extremitäten. Nach weiteren 6 Wochen steht die Diagnose Bauchspeicheldrüseninsuffiziens. Wir füttern Enzyme zu und versuchen verträgliche Nahrung für ihn zu finden. Weiter fällt eine sehr niedrige Frustrationsschwelle auf. Ansonsten ein toller Hund, wir warten was noch kommt. Die Mutterhündin wurde auf Tierschutzkosten kastriert. Danach erfuhren wir, daß dies nicht der erste Wurf war. Wir haben im Gegensatz zu vielen unbedarften und gutgläubigen Welpeninteressenten bei allen ausser Momo gewusst was uns in erwartet bzw. was das bedeuten kann. Unsere Hunde sind ausschließlich aus dem Tierschutz. Von unseren beiden Ausländern schreib ich hier mal nix. meint Anja mit Momo, Pearl, Meggy, Masha, Simge, Lupo, Jelly und natürlich den Samtpfoten Willi, Francis, Emely und Merlin |
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