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| Schicksale von Hunden aus Hobby-/Vermehrerzucht und Dissidenz Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen! |
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#11 |
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Registriert seit: 18.08.2006
Ort: Nähe Stuttgart
Beiträge: 10.062
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Na dann mal zu den ach so tollen und gesunden Mischlingen:
Ich habe Pius aus dem Tierheim. Dort saß er mit 9 Monaten schon zum 2. mal! "Gaaaanz schwieriger Hund, Kind gebissen, geht ohne Grund auf Leute los, starker Schutztrieb" usw. Auch wenn sich davon für mich nichts bewahrheitete, es ist mir schon klar, wie es zu diesen Aussagen kam. Über den TA, der geimpft hatte habe ich die Erstbesitzer raus gefunden und mit der Frau telefoniert. (Im Impfpass stand Boxer-Jagdhund-Mix): Dem Impfpaß nach war er übrigens nicht mal geimpft, als er abgegeben wurde. Erstimpfung mit 10 Wochen bei den frischgebackenen Welpenbesitzern. Über Entwurmung usw. weiß ich nichts, halte ich dann aber auch eher für unwahrscheinlich... ![]() Nein, wo er herkam weiß sie nicht mehr, das war weiter weg. Über einen Freund des Mannes. Beide Elterntiere lebten in dem Haushalt. Sie hat also beide gesehen. Der Papa sei ein rießiger Boxer gewesen und die Mama ein Jagdhund in der Farbe und Größe ( )Lange glaubte ich an einen Rhodesian Ridgeback. Allerdings konnte sie sich auch auf Nachfrage nicht an einen Ridge bei der Hündin erinnern. Ich denke, hätte sie einen gehabt, währe das wohl gerade jemandem der das nicht kennt, aufgefallen. Wobei es ja auch RRs ohne Ridge gibt. Allerdings spricht auch vieles gegen der RR (Fellbeschaffenheit vor allem, Apportier- und Schwimmleidenschaft ist bei RRs und Boxern auch eher selten). Aber das ist ja auch egal. Er dürfte jedenfalls ein F1 Hund (also Mischling aus zwei "reinrassigen" Eltern) sein. Woher auch immer die Eltern stammen mögen. Aufgrund dieser Informationen muß man auf jeden Fall davon ausgehen, daß das auch so ein "Wir haben zwei soooo tolle Hunde, die müssen uuuunbedingt mal Welpen kriegen" - Wurf war! Das Ergebnis dieser Vermehrung war jedenfalls nach meinem Geschmack auserordentlich hübsch. ![]() Nur leider auch:
Die Gesundheitlichen Probleme sind bei ihm zum Glück nicht sooo groß. Die Spondylose ist eher untypisch an der Außenseite ("oben") der Wirbelsäule, so daß sie nirgens drückt. Inzwischen sind die Brücken auch so fest, daß kaum noch die Gefahr von Absplitterungen droht. Die Bewegungseinschränkung scheint minimal. Die Schulter, naja. Währe er ein reiner "Gassi-Hund", hätte er damit zumindest in jungen Jahren vermutlich wenig Probleme gehabt. Da er ja aber dringend und viel Auslastung brauchte, bedeutete das immer wieder Lahmheiten, TA Besuche und Medikamente. Das Herz währe ohne die abverlangte Leistung in der Rettungshundearbeit vermutlich auch nicht aufgefallen und ist eben auch noch im Rahmen (Aussage Tierklinik: "Naja, ein Boxer halt. Mit dem können sie im Sommer nicht viel machen" )Auch wenn er für mich der absolute Traumhund ist. Mir ist schon klar, warum er 2x im Tierheim war. Er war absolut kein Hund, der mal eben "so nebenher" läuft. Er ist kein "richtiger" Boxer und kein "richtiger" Jagdhund (lassen wir mal dahin gestellt, ob es ein Lab war) Zum Glück hat er eine gehörige Portion "gefallen Wollen" abbekommen. Sonst währe es noch schwieriger gewesen. In meiner heutigen Situation, mit zwei kleinen Kindern währe es mir kaum möglich, "so einen" Hund adäquat auszubilden! Immer wieder stand er sich mit seinem Wahn selbst im Weg, wenn es darum ging, etwas zu lernen, sich zu konzentrieren. Statt dessen war er ein "prima" Klassenkasper Nicht gerade zu seinem Vorteil! Es ist eben nicht nur die rein gesundheitliche Komponente, die durch einen Verband mit "guten" Zuchtkriterien und vor allem ordentlicher Datenbank und durch sorgfältige Auswahl der Elterntiere von einem verantwortungsbewußten Züchter stark beeinflußt wird!!!!
__________________
![]() Tudorcourt Magic LRs *9.o3.07 und Pius immer im Herzen |
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#12 |
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Die Drei Damen vom Grill
Registriert seit: 29.09.2006
Ort: Erlangen
Beiträge: 4.451
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Nun möcht ich auch Talua vorstellen..... Ich denke ihre Geschichte sollte auch hier erzählt werden.
(hoff die Bilder sind nicht zu gross)Mein Frauchen wünschte sich einen Hund, seit sie 12j. ist.Nachdem die Familie ihr endlich einen Hund erlaubte, auf Grund einer Krankheit ...dies ist aber eine andere Geschichte,- ging die Suche los. Die Zeitungen wurden aufgeschlagen und die Anzeigen durchforstet. Da Frauchen vorher in Amerika war und alle Golden Retriever Bücher in Amerika auf Puppymills hinwies, und darauf hinwies das Welpen Papiere brauchten, wurde Frauchen nicht stutzig, als mein sog. "Züchter" ihr wunderschöne farbige Papiere vorlegte. Ich war bereits geboren und 10Wo. alt, und saß in einem Esszimmer mit meinem Bruder- wenn es mein Bruder war...als meine neue Familie kam. Der arme kleine "Mann" hatte so Angst, dass er unter den Schrank kroch und die ganze Stunde nicht mehr vorkam. Ich sah meine Chance und zeigte mich von meiner besten Seite. Draußen waren meine sog. Eltern, sie wurden meiner Familie präsentiert.... und ich sofort verkauft, gleich zum mitnehmen. Frauchen nahm mich auf den Arm und ich durfte in eine richtige Familie ziehen. ![]() In meiner Welpengruppe kam der Hundetrainer nicht klar mit mir... ich war nicht konzentriert und äußerst "lebendig"... in der Retrieverschule sagte man , ich wäre dominant dabei war ich grad mal 5Mon. alt und ich darf nicht mehr mitmachen, da ich falsche Papiere habe... dabei machte ich endlich Fortschritte. Ich konnte Abends nicht entspannen, war ständig auf den Beinen, Leine ab und ich war kaum zu bändigen... Schwanzwedeln sagte mir nix, machen das Hunde etwa? Menschen waren wir egal, sind die etwa nett und braucht man die ? Ist kuscheln angenehm und was ist Bindung ? Geräusche und optische Reize machten mir große Angst - ich kannte es doch nicht , hatte es noch nie gehört oder gesehen. Mein Frauchen forschte über mich und konnte herausfinden, dass der sog. Züchter, bei dem sie mich geholt hatte, nicht die selbe Anschrift wie in der Ahnentafel und in meinem Impfpass aufwies. Es war ein Zwischenhändler in ländlicher Idylle in einem beschaulichen Einfamilienhaus, mit Hunden die vermutlich zum Weiterverkauf dort zwischengelagert wurden. Der Anruf über den Tierarzt bei dem ich zum ersten Mal geimpft wurde, brachte den eigentlichen Vermehrer hervor der schilderte, dass er Welpen im Alter von 4 Wo. an eine Dame weiterverkauft- eine Stadt die ebenfalls nicht der Anschrift ähnelte wo ich letztendlich abgeholt wurde. Lagen 1 oder 2 oder 3 Zwischenhändler in meinen ersten 10Wochen Leben ? Mit fast 2 Jahren kam die erste Krankheit,-bis dahin ging es mir sehr gut. Ich leide unter Futtermilben- und Hausstaub(milben)-Allergie. Die Pollen machen mir ebenfalls im Frühjahr zu schaffen. Mein Immunsystem ist nicht gut. Meine Ohren werden im Frühjahr aufgekratzt und von meinem Bauch reiss ich mir alle Haare aus. Es juckt die ganze Haut. Ich werde von einem zum anderen Arzt geschleppt bis sich jemand bei Tier-Allergie auskennt. Ich werde desensibilisiert. Es war ein Versuch wert und mir ging es doch 2 Jahre ganz gut damit. Meine Röntgenergebnisse brachten eine schlechte Hüfte viel schwimmen, dass ich so liebe , wird meine Muskulatur stärken.Camille zieht ein und ich lerne was es heisst, mit meiner Rute zu wedeln und Streicheleinheiten zu geniesen. Meine Allergie wird wieder schlimmer und ich erleide meine ersten kleinen Epilepsie -Anfälle. An Heilig-Abend vor 3 Jahren, habe ich einen schlimen Anfall... ich kaue grad an meinem Weihnachtsgeschenk, als es beginnt. Es schüttelt mich, meine Augen verdrehen sich und ich verliere die Orientierung, ich pinkel doch schon lange nicht mehr auf den Teppich, aber mir passiert es. Frauchen hält mich ganz fest und verdeckt mir die Augen,- es gibt mir halt. Meine homöopathischen Tabletten lassen die Anfälle verschwinden. Ich bin jetzt seitdem Anfallsfrei. Ich bin oftmals launisch ... aber meine Haut juckt immer wieder so stark, und die Ohren entzünden sich. Ich kann nicht raus aus meiner Haut...schwimmen lindert das jucken. ![]() Heute bin ich 7 Jahre und 9 Mon., lebe mit Frauchen und Herrchen und natürlich meiner "Mille" -bald in einem ebenerdigen Haus, damit ich nicht so viele Treppen mehr steigen muss, denn die Athrose ist bei feucht-kalten Wetter unerträglich. Meine Hinterbeine sind so steif. Meine Allergie ist seit einem Jahr etwas besser - ich habe ein neues Futter , dass mir sehr hilft. Ich liebe zu schwimmen und Bälle zu apportieren. Mit Frauchen hab ich die Begleithundeprüfung mit 17Mon. bestanden und habe den 1. Platz bei der DPE errungen, ich liebe es eben zu apportieren, da bleibe ich eisern, auch wenn der Fluss mich abtreibt Wir haben feste für den Schuss und die akustischen Reize trainiert, damit mir Gewitter keine Angst mehr bereitet und habe den Wesenstest vor 4 Jahren im LCD bestanden. Was ist nur aus meinem Bruder geworden ??? Ich hoffe Talua wird noch ein paar stille und geruhsame Tage verleben. |
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#13 |
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Dummychampion
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Hoffentlich ohne Spätfolgen...
Vor ca. 1,5 Jahren beschlossen mein Freund und ich, einen Hund zu kaufen. Mein Freund hatte darmals viel Zeit und fuhr zu verschiedenen Züchern. Bald hatte er einen Labradorrüden gefunden, der ihm gefiehl und auch der Züchter machte auf ihn einen vertrauenserweckenden Eindruck (Typ: alter erfahrner Mann, für den es Ehrensache ist nur gute Hunde zu verkaufen). Der Hund war zwar schon ein halbes Jahr alt (Zitat Züchter:" Er verkauft seine Hunde nicht an Jeden. Er sucht sich die Käufer ganz genau aus, wenn ihm kein Interessent gefällt, behält er die Hunde lieber etwas länger!"), aber mein Freund hatte sich in den Welpen verliebt und eigentlich war es nur noch Formsache, dass ich mir das Tier anguckte. Als ich mitkam sprang mir der Kleine sofort auf den Arm und es war schon jetzt keine Frage mehr, dass wir den Süßen nehmen wollten.
Es gab nur einen Mängel... der Welpe hatte eine Beule unter dem Bauch. Für mich sah die Sache aus wie ein Narbelbruch. Als ich das erwähnte, sprang der Züchter auch sofort drauf ein und sargte mir, ich hätte recht. Das kannte ich von dem Hund meiner Schwester (Berner Sennenhund) und der lebt damit schon seit 11 Jahren ziemlich gut! Leider war die Beule hier deutlich größer (sie füllte bequem meine Frauenfaust). Wir wollten den Hund trotzdem haben, doch erwarteten, dass uns der Züchter bei der bevorstehenden OP entgegen kam. Im Prinzip war das auch schnell geklärt... wir wollten den Welpen zu uns nehmen und operieren lassen und er wollte uns mit dem Kaufpreis entgegen kommen. Wir wollten den Hund wenige Tage später abholen. Doch dann kam es anders. Er bestand darauf den Hund umbedingt noch selbst operieren zu lassen (Er wollte sich nicht nachsagen lassen, er hätte einen kranken Hund verkauft). OK...! Der Welpe, wir tauften ihn Barclay, würde noch in der gleichen Woche operiert. Zwei Tage später besuchten wir ihn... es ging ihm prächtig und mit der "Tüte" auf dem Kopf tobte er mit den Anderen über den Hof (Zwei Tage nach der OP!!) Heute mache ich mir Vorwürfe, dass mir nicht aufgefallen ist, dass das so nicht richtig seien konnte! Zehn Tage nach der OP holten wir Barclay vom Züchter! Als wir ihn zuhause hatten fiehl uns auf, dass die Beule unterm Bauch wieder da war, nur etwas kleiner! Wir gingen also am nächsten Tag mit unserem kleinen zum Tierarzt... Jetzt erfuhren wir was wirklich los war... der Welpe war im Alter von 8 Wochen schwer krank gewesen. So krank, dass der Züchter ihn in die 100 km entfernte Tierklink bringen musste und es nicht klar war, ob er die Sache überlebt. Sein Muskelring zwischen Margen und Darm war nicht mitgewachsen und musste operativ geöffnet werden. Der anscheinende "Nabelbruch" war also eigentlich eine nicht verheilte OP-Narbe (Weil der Züchter ihn wieder nicht ruhig gestellt hatte) und Barclay war schon am Margen operiert worden und ist in dieser Zeit wohl mit Medikamenten vollgestopft worden! Jetzt war uns klar, warum er den Hund noch selbst operieren lassen wollte... er wollte verhindern, dass wir das alles erfahren! Wir riefen den Züchter an und stellten ihn zur Rede... dieser wurde sofort kollerisch und keine Disskussion... er wollte den Hund wieder haben! Die Magengeschichte hatte er angeblich vergessen!! In den nächsten Tagen berieten wir uns. Für mich stand fest, ich behalte diesen Hund... ich wollte Barclay vorher haben und ich wollte ihn jetzt nicht im Stich lassen!! Ich sprach mit drei Tierärzten und alle versicherten mir, dass ihm die Magengeschichte später keine Probleme bereiten würde! In einem persönlichen Gespräch mit dem Züchter einigten wir uns so, dass wir Barclay behalten konnten und er noch eine OP und Nachsorge bezahlte. Es folgte also die dritte OP an der Bauchdecke, die Naht war darmals so bombenfest und wulstig genäht, dass Barclay im Sitzen geschlafen hat, mit dem Kopf auf dem Sofa, weil hinlegen zu schmerzhaft war... Es folgten zwei Wochen absolute Ruhe und Leinenzwang... Es folgten etliche Tierarztbesuche, Ultraschall ect... Es folgten insgesammt zehn Wochen Antibiotika, denn die innenliegenden Fäden (die diesmal auch besonders dick waren) baute er nicht normal ab. Die Naht entzündete sich und bildete eine Eiterblasse, die Karfreitag morgens um 7 Uhr aufplatzte (300 ml Eiter...zum Glück nach Aussen). Es folgte tägliches Spülen und immer wieder Schmerzen... Im Nachhinein sind wir froh, dass wir ihn behalten haben, denn sicher hätte der Züchter dies alles nicht mitgemacht. Dort wäre Barclay verreckt!! Trotz dieser ganzen Geschichte ist Barclay ein grandios toller Hund geworden... er macht alles mit, ist sehr verträglich mit anderen Hünden, ist fit und gesund und hat viel Spass an der Arbeit (Dummy und Agility)! Wir hoffen nur, dass die frühe, dauerhafte und starke Medikation nicht später mal Folgen haben wird! Für uns steht aber fest, dass wir nie wieder einen Hund aus dem Deutschen Rassehunde Club nehmen!!! Auch wir sind auf die DRC-Verwechselung reingefallen... einmal und nie wieder!! |
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#14 |
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Dummychampion
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Boomer´s Geschichte
Dann wollen wir auch mal.
![]() Es kam endlich der Tag, wo mein Freund JA zu einem Hund sagte, ich schaute dann in Zeitungen und im Inet. Im INet bin ich dann erstmal auf eine Anzeige gestossen, Labrador Welpen für 250 Euro. Ich hatte dann hingemailt und bekam die Antwort Lieferung an die Haustür und Fotos bekam ich auch. Da war mir aber klar, ne so einen Hund will ich nicht, der kann ja nur von Händlern sein. Nun ich hab dann weiter geschaut und stieß dann auf eine Anzeige im Inet, eine halbe Stunde Autofahrt entfernt von uns, Labrador Welpen schwarz und schoko, geimpft, entwurmt und auf Wunsch geschipt. 8 Wochen alt, abzugeben. Die Fotos sahen vielversprechend aus, alles kleine süße Welpen. Wir riefen dort an und haben einen Termin für den nächsten Tag, ein Sonntag ausgemacht. Sonntags wir kamen dort an und wurden erstmal von einem Pitbull empfangen, dazu gesellte sich dann noch eine Goldihündin, wir wurden in ein Zimmer gebracht und dort waren sie die Welpen. In einer Wurfkiste mit Stroh befüllt, noch 2 schwarze und 2 braune. Tja als ich die Babys sah war ich hin und weg. Die Welpen kamen direkt neugierig auf uns zu und quickten, nur Boomer nicht, der lag in der Ecke und hatte kein Intresse an uns, aber wegen seinem Dessintresse, hatte er es meinem Freund angetan und er sagte, der ist es. Wir fragten dann, wo die Welpen her seien, da ja die Elterntiere nicht vorhanden waren. Die Antwort, von einem Labrador Züchter aus Dortmund, angeblich hat er die nicht verkauft bekommen. So naiv wie wir waren haben wir das geglaubt. Dann kam hinzu das die Welpen teurer wurden, darauf fragten wir auch warum jetzt 370 Euro, im INet standen die doch für 280 Euro. Darauf erzählten sie uns, der Züchter hätte angerufen und sich drüber beschwert, das sie die Welpen so billig verkaufen und das sie die teurer machen sollen. Wir fragten nochmal wegen Impfung und Wurmkur, alles sollten die Welpen bekommen haben, aber wir bekamen kein Impfpass, sie meinten den Impfpass bekommt man erst, bei der 2. Impfung. Wir entschieden uns also für Boomer, klang ja für uns alles glaubwürdig und die Leute waren auch sehr nett. Zur Bezahlung sollten wir ins Wohnzimmer, dort stand auch eine Wurfkiste, mit Beagle Welpen, gerade mal 1 Woche alt und die Goldihündin sollte angeblich die Ziehmutter sein. Nun gut wir bezahlten und nahmen unseren Welpen mit. Etwas Trockenfutter hatten wir auch mitbekommen. Zuhause angekommen, viel uns später auf, das Boomer noch nicht richtig laufen konnte, fressen konnte er auch nicht, er lag nur rum. Am nächsten Tag bin ich dann mit ihm zur TÄ und da kam dann der Schock. Mir wurde ein Welpe verkauft, der höchstens 4 Wochen alt war. Die TÄ sagte, sie könne mir nicht sagen, ob wir ihn durchkriegen, er ist zu jung und sie sagte mir, als ich alles erzählte das sie sowas schon öfters gehört hat, das es alles gelogen sei, der wäre weder vom Züchter, noch wäre er geimpft und auf gar keinen Fall 8 Wochen. Das ich wohl sicher sein kann, das Boomer aus dem Osten kommt. Nach langer Untersuchung und mehrmaligem Kopfschütteln der TÄ, kam heraus das er soweit aber gesund war. Er wurde auch geröngt, weil er Rippenprellungen hatte. Die nächsten Tage waren erstmal der Horror ich hatte so Angst er könnte es nicht schaffen, da Boomer sich auch aufgegben hatte, er wollte keine Welpenmilch trinken, ich mußte ihn dann zwingen, indem ich sein Mäulchen aufhielt und die Milch reinträufelte, täglich zur TÄ zur Gewichtskontrolle, die 1. Woche war schlimm, er hatte kaum was zugenommen und die TÄ sagte, wenn er jetzt nicht langsam zunimmt, verlieren wir ihn, aber wie ein Wunder fing Boomer nach ca. 1 Woche selber an, an der Flasche zu saugen und er trank endlich, auch wurde er lebhaft. Die Gewichtskontollen gingen ca. bis zur 8. Lebenswoche. Mittlerweile ist Boomer 19 Monate alt und hat schon einiges hinter sich. Mit ca. 4 Wochen Rippenprellungen, dann kam eine Knochenhautentzündung, die über Monate ging, dann Zwingerhusten,3 oder 4 mal Durchfall, Blasenentzündungen schon etliche male, Wirbelsäulen Entzündung ect. Boomer ist GSD sozialsisiert, da ich, als er 6 Wochen alt war, täglich mit ihm zu Hundetreffs gegangen bin, damit die anderen Hunde ihm das beibringen, was seine Mama nicht mehr konnte, den Rat hatte ich auch von der TÄ, sonst hätte ich das wohl nicht gemacht. Ich bin heute der TÄ noch sehr dankbar, das sie mir mit Rat und Tat zur Seite stand, ohne sie hätte Boomer das nicht überlebt. Das 1. Jahr war ich Stammgast beim TA, den Boomer war das 1. Lebensjahr nur krank, unter anderem hatte er eine Immunschwäche, wogegen er immer Aufbauspritzen bekommen hat. Ich hatte schon gedacht, es bleibt jetzt ewig so, das wir mehr beim TA als zuhause sind, aber GSD hat sich das mit seinem 1. Geburtstag gelegt ![]() Dieses Jahr war um einiges entspannter, Boomer hatte nur übliche Krankheiten, halt Magen Darm ect. Nun mit seinem 1. Lebensjahr stand auch das Röntgen an, da er ja das erste Lebensjahr nur probleme mit seinen Knochen hatte, wollte ich schon wissen, was da noch auf mich zu kommt, aber er ist ED frei und hat mittlere HD.Das ist er heute: ![]() Fazit: Ich würde mir keinen Händler/Vermehrerhund mehr kaufen, rate auch jedem davon ab, aber ich bin froh Boomer zu haben und er ist für mich keine Wundertüte oder sonstiges, es ist mein Herzhund, den ich für kein Geld der Welt mehr hergeben würde. Wir haben Glück gehabt, er ist Labradortypisch und nicht krank, oder nicht mehr. Sehr freundlich zu allem und jeden, eine Wasseratte, Apportieren tut er für sein Leben gern, halt ein typischer Labbi ![]() |
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#15 |
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Dumm´ Nuss!!
Registriert seit: 06.03.2007
Ort: Marl
Beiträge: 350
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Tja, auch ich kann nur sagen, dass ich mit meiner Laila Glück hatte, denn sie kommt vermutlich aus Tschechien, so der Europass.
Die Vorbesitzer waren gut zu ihr, doch sie bekam zu wenig Bewegung, ein wenig übergewichtig und kam mit dem Hinterteil kaum hoch. Sie hatte schon die üblichen Wehwehchen, Husten, kleinere, auch eitrige Wunden vom Busch. Dieser Hund ist so dankbar und hat sich so sehr auf mich geprägt, läuft mir überall hinterher, was wohl durch das bis zu 9 Stunden alleine gelassen werden kommt (der Vorbesitzer bekam plötzlich Arbeit). Nun mache ich mit ihr Dummyarbeit, sie liebt es sehr, Gehorsamkeitstraining auch (für die bessere Abstimmung zwischen uns) und Fahrradfahren für die 2 kg zu viel. Der Hund will gefordert werden und erdrückt uns mit seiner unendlichen Liebe und dem Vertrauen zu uns. Selbst meine Mo hat sie um die Pfote gewickelt, die Hunde erst mied, aus Angst. Auch Lailas Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden war oft einfach unsicher, weil sie es wohl nie lernte. Nun hat sie sich super gemacht, lässt sich nicht mehr alles gefallen und bellt, macht klar, dass sie was nicht möchte. Fazit ist, das, was ich schon über Dissidenz gehört habe, ist schrecklich und ich kenne so viele Leute, die gerne einfach mal nen Wurf haben wollen. Auch Laila bekam Angebote. Ist ja sooo niedlich... Ich würde jedem Tier in Not helfen (so wie Laila), aber wenn ich mir einen Welpen holen würde, dann nur vom VDH. Gruß Simone & Laila
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2007 by Senfhund-Duo |
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#16 |
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Dummytrainer
Registriert seit: 30.12.2006
Ort: Essen
Beiträge: 205
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Ich hatte leider die erste Begegnung mit einem Vermehrerhund noch in meiner Grundschulzeit.
Toya wurde nur ca. 3 Monate alt. Sie hatte Nerfenstaupe und wir keine Ahnung.Wir dachten der Welpe schläft so viel ,weil er halt ein Baby ist. Ich war gerade draußen einen Schneemann bauen als meine Eltern mit ihr zum Tierarzt fuhren und ohne sie wiederkommen sind.Es tut heute noch weh. Da Staupe ja auch noch ansteckend ist wenn das Tier nicht mehr da ist ,sollten wir mit der Anschaffung eines neuen Hundes auch noch min. ein Jahr warten. Das machte es für mich als Kind noch schwerer. Toja stammte aus einer Zeitungsanzeige ,leider haben sich meine Eltern damals nicht besonders Informiert.
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#17 |
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und Kurzhaarfreak!
Registriert seit: 20.07.2007
Ort: Purkersdorf
Beiträge: 212
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Hallo an alle zukünftigen Welpenbesitzer!!!
Ich muss ehrlich auch sagen, dass ich Glück hatte mit Shiva, obwohl ich mir nie wieder einen Hund aus ner Hobbyzucht (Freunde der Eltern) nehmen würde!!! Ich habe daraus gelernt und weiß woher ich nun meinen Hund bekomme. Shiva ist ein Hund aus einem einmaligen geplanten Deckakt zweier befreundeter Familien, wie es halt immer so ist. ![]() Das einzig gute daran war, dass ich wusste, dass beide Hunde hunderprozentig HD frei sind. Jetzt weiß ich auch, dass genauso ED, OCD, Augen, Ohren, Wesen,... wichtig sind. Die Welpen wuchsen in einer ca. 90m² Wohnung auf und hatten ihren Platz draußen am Balkon, was ja kein Problem war, da es Hochsommer war. Nun ja, ich bin Ersthundebesitzerin und wusste damals nicht was eine richtige Zucht ist. Ich dachte nur daran, moi liebe Goldenwelpis, ich will auch einen!!! ![]() Nun ja, die Welpen wurden nicht geprägt, es wurde nur hin und wieder mit ihnen gespielt, die Welpen kamen viel zu früh (mit 6 Wochen) von der Mutter weg und kamen dann zum Vater, da die Mutter entzündete Zitzen hatte, aber ja. Sie waren an keine Geräusche gewohnt, weder Staubsauger, Haushaltsgeräusche oder Rasenmäher. Außerdem hatte Shiva Milben und extreme Schuppen, die wir bis heute (sie ist 1 1/2 Jahre) nicht wegbekommen haben, denn sie schuppt und haart wie ne Wahnsinnige. Das heißt im letzen Jahr waren wir jedes Monat beim Tierarzt und zwischendurch sogar wöchentlich. Ich weiß gar nicht wieviel Geld ich dort schon gelassen habe. ![]() Zuguterletzt sind da noch andere Sachen, wie ihre C-Hüfte, nicht ganz perfekte Ellenbogen, ihre Ohren und Augen sind auch nicht ganz in Ordnung. Jedoch alles in allem ist Shiva für mich der perfekte Hund, sie ist mein ein und alles, mein Baby, mein Kind. Ich hoffe natürlich, dass sie bis an ihr Lebensende gesund bleibt und lange bei mir ist. Jedoch wie schon gesagt, NIE MEHR EIN HUND DER NICHT IM ÖKV/VDH ist!!!! Ich habe daraus gelernt und werde danach handeln!!! |
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#18 |
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blauer Anorak
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Panketal
Beiträge: 623
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Meine Geschichte halte ich kurz.
Eddy kam aus einer bekannten Vermehrerstätte bei Berlin. Ich war damals unwissend, ohne das dies eine Entschuldigung wäre! Eddy, ein wunderschöner Golden Retriever-Rüde, bekam mit wenigen Lebensmonaten ein Sarkom. Es konnte operativ gut beseitigt werden. Mein ach so "kompetenter" Züchter war damals an Kontakt plötzlich nicht mehr interessiert. Ein Jahr später stellte sich heraus, dass er ein stark vergrössertes Herz hat und somit nicht mehr voll belastungsfähig war. Ausserdem erkrankte er regelmässig an starkem Durchfall. Hautprobleme gesellten sich dazu. Leider war der Tierarzt der engste Bekannte von Eddy. Ich bin froh, dass ich heute viel wissender und aufgeklärter bin und somit eine Unterstützung durch mich an Vermehrer wegfällt. |
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#19 |
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Dummywerfer
Registriert seit: 15.06.2007
Ort: Dormagen
Beiträge: 41
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Ever in my Heart Shanti
Shanti zog bei uns ein mit damals angeblichen 8 Wochen und 2,5 kg voneinem Bauernhof niedlich wie ein kleiner Eisbär,wir hatten ja keine Ahnung,der nächste Tag bei unserer Tierärztin war wie eine eiskalte Dusche.Was habt Ihr denn da,stolz sagte unser damals 4 jähriger Sohn einen Hund((na das sieht eher aus wie ein Hase:Shanti wurde gewogen und untersucht entwurmt von uns Ordnungsgemäss geimpft und wuchs heran.Unser kleiner Sohn und sie waren eine Einheit leine war für uns ein Fremdwort es war eine sehr intensive Zeit die sie uns geschenkt hat.Mit viel Überwindung auch heute nach 3 Jahren kann ich darüber schreiben,mit nur 3 Monaten fing unsere über alles geliebte Maus an zu Humpeln sie wurde auf arthrose behandelt,dabei wollten wir damals schon ein Röntgenbild,wir hätten besser drauf bestanden.Es folgen weitere 2 Monate mit Hund schonen Diätfutter 200 g am Tag und es wurde immer schlimmer,schliesslich bestanden wir auf das damals vernichtende Röntgenbild:Schwerste Form von HD noch ein Sprung und die am seiden Faden hängende Hüftpfanne hätte versagt.Also auf nach Werl zu einem Spezialisten Dr. Kaiser erneutes Röntgen das Gleiche .Er zog seinen damals pensionierten Vater noch dazu und es wurde vorne noch geröntgt zwegs Belastung nach einer Hüft-OP.Dort fand man schwere Wachstumsfugen mit dem Urteil auf lebenslange Schmerzen.Genau gesagt hat Dr. Kaiser sen. so ein toller Hund(sie war jetzt eine Stattliche Shönheit geworden),aber bitte nehmen sie mir Die Entscheidung ab.Sie wurde dann zu Hause von unserer Tierärztin von ihren Schmerzen erlöst mit mal gerade 5 Monaten.Es sei noch gesagt besagten Bauern haben wir aufgesucht und um Kastration der Mutterhündin gebeten,die natürlich nicht mehr da war.Hiermit danke ich noch dem Tierschutz im Hochsauerland der dort mit Kripo noch 15 Jagdhunde an 20 cm Ketten mit Strom ohne Futter und mit kleinen Welpen erlöst hat.Leider gab es nur eine deftige Geldstrafe.
Nie wieder wären wir so Leichtsinnig unser Sohn hat am meisten gelitten und der Abschied von seiner Shanti war die Hölle für alle,denn gehen wollte sie noch lange nicht,immer wieder kam Sie zurück.Heute Haben wir Shadow,aber so wirklich kommt keiner mehr in das kleine Kinderherz.
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Anja mit Shadow |
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#20 |
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und Funny
Registriert seit: 20.08.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 4.602
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Ist das traurig Anja
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| vermehrer | sehr beliebt | mister-wong.de | Dieses Thema | RefBack | 07.04.2008 20:48 | |
| welpen | Retriever | mister-wong.de | Social Bookmarking Tool | Dieses Thema | RefBack | 21.03.2008 14:26 | |
| Familienhund Hovawart Rasseportrait Steckbrief Charakter Wesen Verhalten Hovawart | Dieses Thema | RefBack | 24.02.2008 14:55 | |
| fci | sehr beliebt | mister-wong.de | Dieses Thema | RefBack | 13.11.2007 00:30 | |
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