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Schicksale von Nicht-FCI (VDH/ÖKV/SKG) gezogenen Hunden Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen!


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Alt 10.03.2008   #81
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Der UNTERSCHIED... zwischen Vermehrer... wurde gott sei Dank Aufgeklärt...

... Danke an das Forum... wenn ich Euch nicht hätte...

hier der Beginn...

http://www.retriever-forum.net/f64/h...12-08-a-14960/

mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit würde ich seit Monaten ganz andre Sachen schreiben...

DANKE :t humb2:
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Es grüßen Drea und Bea mit Berry im tiefsten Herzen...
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Alt 10.03.2008   #82
Die Unermüdliche
 
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Es ist fast 30 Jahre her, als ich einen Labrador Welpen mit dem Auto anfuhr, er hatte den Strick vom Aussetzen noch um den Hals mit dem er wahrscheinlich im Wald einfach angebunden wurde(durchgebissen). Wahrscheinlich war es ein Upps-Wurf, Michel, wie ich ihn nannte, war einer der tollsten Hunde überhaupt und begleitete mich von da an 13 Jahre, weniger 13 Tage.
Als ich ihn "fand",(oder er mich) war er ca. 4 Monate alt.
Dieser Hund machte so ziemlich jede Erkrankung durch, die es bei Hunden gibt, als da waren: OCD in der Schulter, Spondylosen an der Wirbelsäule, verwurmt bis zum geht nicht mehr, als er zu mir kam, Nierenproblem, Leberprobleme und und und.
Er hat unendlich viel Geld gekostet, sein tolles Wesen hat mich für alles entschädigt und er war es, der in mir den Wunsch weckte, gesunde Labradore zu züchten. Es sollte noch lange dauern, bis ich den Wunsch umsetzen konnte, und immer wieder muß auch ich erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, gesunde Hunde zu züchten.
Aber ich glaube ich bin auf einem guten Weg und hoffe, dass ich weiterhin viele Menschen glücklich machen kann.
Dennoch bleibt die Angst im Nacken, dass man als Züchter immer wieder mal ein Risiko nicht richtig eingeschätzt hat. Auch bei meiner Zucht gab es Nackenschläge, aber meine Welpenkäufer müssen nicht wie ich seinerzeit, alleine durch die Hölle gehen, wenn einer der von mir gezüchteten Hunde erkrankt. Ich bin bei Ihnen, ich berate und begleite die Welpenkäufer auch mal wenn es um akute Sachen geht mitten in der Nacht zum TA oder in die Klinik.
So tun es viele VDH-Züchter und ich kann immer nur wieder an die Vernunft der Leute appellieren, einen Welpen bei einem VDH-Züchter zu kaufen, denn den meisten meiner Züchterkollegen ist es genau wie mir, sehr an dem Wohl unserer Welpen gelegen, ein Hundeleben lang.
Dennoch verschließe ich mich nicht, wenn jemand den für mich "falschen" Weg gewählt hat und einen Dissi oder Upps Hund bei sich aufgenommen hat.
Auch hier berate ich gerne und versuche zu helfen, in der hoffnung, dass der nächste Hund keine genetische Kofferbombe, sondern ein VDH-Hund sein wird. (Habe ich doch selbst so angefangen, gut nicht bewußt, denn ich habe das Überfahrene Häufchen Elend einfach mitgenommen).
Deshalb appelliere ich nochmals an die, die sich hier informieren, schaut Euch wenigstens mal einen VDH Züchter an und vergleicht mal, bevor Ihr einen Dissi-oder Upps-Hund bei Euch aufnehmt.


Off-Topic:

Upps, ist das lang geworden
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LG Gugi - www.gugis-kate.de
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Alt 10.03.2008   #83
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Zitat:
Zitat von Gugi Beitrag anzeigen
Es ist fast 30 Jahre her, als ich einen Labrador Welpen mit dem Auto anfuhr, er hatte den Strick vom Aussetzen noch um den Hals mit dem er wahrscheinlich im Wald einfach angebunden wurde(durchgebissen). Wahrscheinlich war es ein Upps-Wurf, Michel, wie ich ihn nannte, war einer der tollsten Hunde überhaupt und begleitete mich von da an 13 Jahre, weniger 13 Tage.
Als ich ihn "fand",(oder er mich) war er ca. 4 Monate alt.
Dieser Hund machte so ziemlich jede Erkrankung durch, die es bei Hunden gibt, als da waren: OCD in der Schulter, Spondylosen an der Wirbelsäule, verwurmt bis zum geht nicht mehr, als er zu mir kam, Nierenproblem, Leberprobleme und und und.
Er hat unendlich viel Geld gekostet, sein tolles Wesen hat mich für alles entschädigt und er war es, der in mir den Wunsch weckte, gesunde Labradore zu züchten. Es sollte noch lange dauern, bis ich den Wunsch umsetzen konnte, und immer wieder muß auch ich erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, gesunde Hunde zu züchten.
Aber ich glaube ich bin auf einem guten Weg und hoffe, dass ich weiterhin viele Menschen glücklich machen kann.
Dennoch bleibt die Angst im Nacken, dass man als Züchter immer wieder mal ein Risiko nicht richtig eingeschätzt hat. Auch bei meiner Zucht gab es Nackenschläge, aber meine Welpenkäufer müssen nicht wie ich seinerzeit, alleine durch die Hölle gehen, wenn einer der von mir gezüchteten Hunde erkrankt. Ich bin bei Ihnen, ich berate und begleite die Welpenkäufer auch mal wenn es um akute Sachen geht mitten in der Nacht zum TA oder in die Klinik.
So tun es viele VDH-Züchter und ich kann immer nur wieder an die Vernunft der Leute appellieren, einen Welpen bei einem VDH-Züchter zu kaufen, denn den meisten meiner Züchterkollegen ist es genau wie mir, sehr an dem Wohl unserer Welpen gelegen, ein Hundeleben lang.
Dennoch verschließe ich mich nicht, wenn jemand den für mich "falschen" Weg gewählt hat und einen Dissi oder Upps Hund bei sich aufgenommen hat.
Auch hier berate ich gerne und versuche zu helfen, in der hoffnung, dass der nächste Hund keine genetische Kofferbombe, sondern ein VDH-Hund sein wird. (Habe ich doch selbst so angefangen, gut nicht bewußt, denn ich habe das Überfahrene Häufchen Elend einfach mitgenommen).
Deshalb appelliere ich nochmals an die, die sich hier informieren, schaut Euch wenigstens mal einen VDH Züchter an und vergleicht mal, bevor Ihr einen Dissi-oder Upps-Hund bei Euch aufnehmt.


Off-Topic:

Upps, ist das lang geworden

Ich würde es nicht anders machen... Die kleine Fellnase kann ja nichts dafür.
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Alt 11.03.2008   #84
miss chanel
 
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mir kommen die Tränen. Süßer Fratz, du durftest die schöne Welt nicht lange kennen lernen. Aber ich denke deine Familie hat im Sinne der Vernuft richtig entschieden. Alles Liebe und Gute dir im Regenbogenland.
Bussi




Ich bin Luca und 13 Monate und ein paar Tage alt. Ich bin ein ziemlich Hübscher und habe ein echt glänzendes schwarzes Fell. Meiner Familie mache ich eine wahnsinn's Freude, seit ich hier wohne. Ich höre oft sehr gut - na ja wenn ich Lust dazu habe - ich mag Wasser wie verrückt und ich bin so, wie man sich nen Labrador vorstellt, äußerlich jedenfalls. Meine Mama ist schon älter und hätte mich und meine Geschwister wohl gar nicht mehr bekommen sollen. Eigentlich hätte sie gar keine Baby's bekommen sollen. Meinen Papa, den kenne ich nicht,den hat die Mami sich wohl selber ausgesucht mit ihrem Herrchen. Ich kann also gar nicht sagen, wem ich ähnlich bin und von wem ich nun meine vorwitzige Art, meinen Sturkopf, meine treuen Augen, meine mittelschwere HD, meine Ed, die Spondylose, meinen kaputten Darm, die Nieren, und nun so, wie es aussieht, auch noch Rheuma habe. Nö, all das wissen wir nicht, weil da, wo ich her bin, keiner so genau irgendwas weiß.
Bis ich 6 Monate alt war, ging es mir echt prima, aber dann ziepte es hier mal im Bein, dann da mal im Rücken, aber die Menschen haben gedacht, ich wachse und bin deshalb so wie auf Eiern gelaufen. Wahrscheinlich haben die sich eine ganze Menge eingeredet. Als ich so 11 Monate alt war, da bin ich mit meinem Frauchen zum Röntgen gefahren und dann war sie ganz still und hat viel geweint. Es gab da so Worte wie "Wenn man nun was über die Ahnen wüsste…", "Wenn man nur besser geachtet hätte..." na aber nun war ich da und man musste nach Lösungen suchen. Ich bin jetzt ein Goldstück und damit gebe ich vor meinen Hundekumpeln ganz schön an. Das soll mir die Schmerzen nehmen, die ich in den Hüften habe und mir einfach noch ein bisschen ein schönes Leben machen. Turnen gehe ich auch, aber nicht so wie der Ben vom Hundeplatz, über Hürden und durch Tunnel, nein ich habe Einzelstunden, und werde dort wie der König persönlich massiert, darf kontrolliert schwimmen, alles damit meine Muskeln gut aufgebaut werden und es nicht so weh tut, wenn ich nach einer Stunde Schlafen am Nachmittag nicht mehr hochkomme. Medizin musste ich auch ganz Schreckliche nehmen, die hat nicht so gut geschmeckt, deshalb gab es Leberwurst dazu, die ist lecker, aber darf ich wirklich nur mit der Medizin, weil ich ja Diät halten muss, damit das Gewicht meine Knochen nicht noch weiter belastet. Manchmal bin ich dann natürlich gerissen und klaue, was mir zwischen die Zähne kommt. Ob nu ein Turnschuh von Gian, oder den Apfel aus der Schultasche, is egal.
Ich werde in Zukunft nicht mehr all die Sachen machen, die ich eigentlich vorhatte. Die Dummyarbeit, das war mein Ziel, mit Gian zu Ergotherapie gehen, damit er ruhiger bleibt - das ist er nämlich immer wenn ich dabei bin -, ich bin auch so sein Freund und immer für ihn da, aber weil ich so krank bin, darf ich nicht mehr mitkommen, weil die Menschen nicht wissen, wie ich reagiere, falls mich mal wer knufft so unverhofft oder anrempelt. Da in der Praxis sind ja auch viele kleine Kinder, die können ja nicht wissen, wie dolle mir das alles weh tut. Rennen kann ich auch nicht mehr so sehr, danach habe ich immer schlimme Schmerzen in den Beinen und kann schlecht aufstehen. Neulich kam ich nicht hoch, und meine Frauchen war nicht da, ich habe wirklich versucht es zu halten - weil es mir ja unangenehm ist, wenn ich anderswo als draußen Pipi mache - aber es ging nicht, und ich kam nicht hoch. Mensch, das war mir soooo peinlich, aber die Beine taten mir so weh, das ich nicht aufstehen konnte, so mussten sie mich dann baden und fönen, aber danach habe ich mich dann unter mein Rotlicht legen dürfen, das wärmt mich und tut mir gut. Auch wenn Frauchen und Herrchen manchmal meckern, weil die Nachbarn bei all dem roten Licht sonst was denken müssen. Ich bin das Sparschweinchen der Familie und die haben in den letzten 9 Wochen 978 Euro in mich reingesteckt.

All das hätte man sich vielleicht sparen können, wären meine Eltern gesunde Hunde gewesen. Ich weiß nicht, wie alt ich werde, heute hat mein Doktor gesagt, dass es nicht sehr alt sein wird, aber eins habe ich MEINEN Menschen Steph, Joe, Gian und Lilly mitgegeben: Eine gute Portion Verstand, Wut auf alles, was sinnlos verpaart, und einen dicken Kloß im Hals, wenn sie daran denken, mich vielleicht nicht mit grauer Schnauze neben sich liegend, sondern von oben wachend auf sie hinab zu gucken, in Erinnerung zu haben.

Luca, ein Vermehrerhund im Mai 2004

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Aus Liebe zu dir, aus unserer absoluten Achtung vor deinem Leben haben wir dich am 2.6.2004 schweren Herzen's gehen lassen. Dein Leiden war teilweise nicht mit anzusehen. Wir haben viel gelernt in dieser Zeit mit dir, du hast uns unendlich viel gegeben und es war unsere Pflicht dich mit Würde gehen zu lassen.

Du reißt ein tiefes Loch in unser Leben, und füllst es mit allem, was dich ausgemacht hat. Liebe dich, mein Lakritzhund!
Stefanie




9 April 2003 - gestorben 2 Juni 2004





(Falls hier falsch, bitte verschieben)
[/quote]
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Alt 18.03.2008   #85
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Bei diesen Schicksalen kommen einem wirklich die Tränen. Die Geschichte von Chicco ist doch um einiges glimpfliger abgelaufen.
Unser Hund Gonzo ist bei einem Unfall gestorben, mit knapp 2 Jahren. Kurz darauf erfuhren wir dass ein 1,5 jahre alter Labbi ein neues Zuhause sucht. Ich war strikt dagegen, doch mein Mann hat mich überredet den Hund anzuschauen. Und er gefiel auf den ersten Blick. Dazu kam, dass er zwar aus Ungarn stammte aber FCI Paiere hatte. So haben wir ihn gekauft. Später stellte sich heraus, als ich Chicco in der Schweiz bei der SKG anmelden wollte ,dass ich kein Exportpedigree hatte. Ich habe mit Hunden aus dem Ausland keinerlei Erfahrungen gehabt und beim Kauf nicht nach den Papieren gefragt. Nach einigen Recherchen und dank einer lieben Frau die guten Kontakt nach Ungarn hat, haben wir herausgefunden,dass der Züchter von der FCI ausgeschlossen wurde weil er Hunde schwarz über die Grenze gebracht und mit unsauberen Mitteln gezüchtet hat. Bei chiccos Geburt war er aber noch anerkannt und darum hat er auch einen Stammbaum. Doch offiziell hat er den Hund gar nie verkauft und in Ungarn lief der Hund noch auf seinen Namen obwohl er schon beinahe 2 Jahre in der Schweiz war.
Die ungarische Züchterin meiner neuen Bekannten machte sich auf den Weg zu dem Züchter und verlangte die Unterschrift auf dem Stammbaum, den ich ihr zuvor geschickt hatte und holte mir in Budapest nachträglich das Exortpedigree.
Ich bin ihr unendlich dankbar für ihre Hilfe, leider hat sie mir mitgeteilt dass der Mann immer noch züchtet und dass er in Ungarn einen sehr schlechten Ruf hat. sie hoffe nur dass mein Hund gesund sei.
Es stellte sich auch heraus dass Chicco bei uns nicht an seinem 2. Platz sondern mindestens an seinem 3. Platz ist. Es ist nicht klar wie er hierher gekommen ist und wo er überall war.
Er ist heute 4 Jahre alt und schon 2,5 Jahre bei uns und er ist ein Traumhund. Absolut lebens und arbeitsfreudig, bis jetzt absolut gesund ,körperlich wie im Wesen. Ich habe einfach Glück gehabt und kann so einem Tier , für das plötzlich niemand mehr richtig Zeit hatte,ein tolles Leben bieten.
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Susanne
Gonzo ist offline  
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Alt 31.03.2008   #86
Welpe
 
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Zitat:
Zitat von appleandalisa Beitrag anzeigen
war dies ein VDH Hund?
Finde es schlimm, dass weiter mit Epilepsie gezüchtet wurde!
Ja, wir haben unsere Hündin bei einem VDH Züchter im
LCD gekauft. Den Namen kann ich hier nicht nennen.....warum.........Ihr könnt es euch sicherlich denken.
Gaby K. ist offline  
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Alt 31.03.2008   #87
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Hallo,

unser Sammy war auch aus einem Dissi-verein.
Da sind wir damals drauf reingefallen und das kam so:
Ich hatte bereits zwei Hunde verloren,einen Bobtail (aus einer schlimmen Zucht, der wirklich sehr sehr krank war) und eine Spanielhündin die mit 13 Jahren an einer chronischen Niereninsuffizienz erkrankt war. Von daher sollte es ein Hund aus einer wirklich guten Zucht werden. Nachdem wir uns durch Bücher, Internet und Ausstellungen über den Golden Retriever informiert hatten, stand fest: Ein Golden sollte es werden.
Daraufhin begann die Züchtersuche. Wir wurden auch fündig, alles passte, die Hündin wurde belegt und wir freuten uns auf unseren Familienzuwachs.
Zum Abgabetermin hatte ich mir damals 5 Wochen Urlaub genommen, damit auch genügend Zeit da ist. Nun, wir warteten und dann kam der Tel.anruf, so wie es aussieht wäre die Hündin leer geblieben...
Oh je, große Entäuschung in der Familie.
Tja und dann machten wir den Fehler, den wahrscheinlich viele machen die es nicht erwarten können. Mein Mann nahm Kontakt zu einem Züchter auf, der auf ihn am Telefon einen sehr guten Eindruck machte. Natürlich gibt es Papiere, natürlich sind die Eltern HD-, ED - frei usw. ...
Ja und dann sind wir dahin gefahren, etliche Stunden und da waren dann die Kleinen. Obwohl ich vorher noch ganz fest der Meinung war, wenn mir das nicht zusagt, dann nehmen wir da keinen Welpen mit, haben wir es doch getan. Vom Kopf her war mir gleich klar, dass dieser merkwürdige Verein nix mit dem FCI zu tun hat. Aber diese Entscheidung wurde mir allein schon durch meine Tochter aus der Hand genommen. Es kam soviel zusammen, wir hatten gewartet und uns so gefreut, ich hatte Urlaub, die süßen Welpen - jegliche Vernunft war besiegt und schon sind wir mit dem Kleinen nach Hause gefahren.
Wir hatten wohl auch Glück im Unglück, dass Sammy soweit gesund war. Allerdings war er ein Einhoder, er hatte seinen zweiten Hoden im Bauchraum und dieser "Züchter" meinte nur, dass wäre ja nicht schlimm, wenn wir nicht selber züchten wollen. Dies hätte keine Konsequenzen für den Hund.
Dass der Hoden rausoperiert werden musste, weil doch die Gefahr einer Entartung besteht, davon sagte er natürlich nichts.
Sammy war ein prima Hund, ein wunderschöner Hund und ein absolut lieber Kerl - trotzdem würde ich mich auf einen derartigen Handel nie mehr einlassen.
Manchmal kucke ich auf die Webseite von diesen "Züchter" und da bekomme ich richtige Wut - selbst jetzt noch.
Ach ja, als wir mit Sammy zu Hause waren hatte er erstmal eine Zeitlang ziemlich schlimmen Durchfall (Giardien). Ich hatte damals mit Hr. xxxx telefoniert aber er hat nur abgewinkt, wäre die Umstellung usw.
Mir sind dann auch noch Ungereimtheiten im Impfpass aufgefallen aber selbst da hatte er Ausreden bereit.
Ich habs dann gut sein lassen und keinen Kontakt mehr aufgenommen, hätte eh nichts gebracht.

viele Grüße
Elke
seaperl ist offline  
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Alt 08.04.2008   #88
Räuber Hotzenplotz
 
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Darf ich vorstellen, das ist Maja, die neueste Errungenschaft von einer Bekannten meiner Freundin - ein sogen. Dissihund.

Wir haben uns den Mund fusselig geredet, aber sie wollte eben nicht mehr als 300 - 350 Euros ausgeben. Und obwohl wir ihr gesagt haben, dass sie das jetzt "gesparte" Geld vielleicht später mal zum TA trägt, hat sie nicht auf uns gehört.

Meine Freundin ist am Schluß sogar noch mitgefahren, um vielleicht doch noch das schlimmste zu verhindern, aber es war nichts zu machen.

Die obigen Fotos wurden bei der Abholung gemacht:

Foto 1 - ganz rechts ist Maja
Foto 2 - ganz hinten an der Bretterwand ist Maja

Ich hab die Kleine das erste mal live gesehen, da müßte sie lt. Angaben so ca. 11 Wochen alt gewesen sein, bei der Abgabe war sie acht Wochen. Nur kann ich das irgendwie nicht glauben. Sie ist so ensetzlich klein, dünn und mager.

Sicherlich ist sie ein herziges, kleines Ding. Nur ich frag mich, wie es jetzt weitergehen wird. Bei der Abgabe hatte sie Milben im Ohr, die der TA jedoch entfernen konnte. Bereits mehrfach hatte sie Durchfall, aber eine Probe auf Giardien wurde nicht gemacht. "Ach, das geht immer wieder von selbst weg", war der einzige Kommentar auf meinen Hinweis. Und ich will auch nicht länger als ständige Besserwisserin da stehen, weil es ja sowieso nichts bringt.

Vom Wesen her ist sie meiner Meinung nach auch auffällig, oder halt eben "nur" sehr dominant, nicht nur Hunden sondern auch ihren eigenen Menschen gegenüber. Da soll jetzt die Hundeschule Abhilfe schaffen. Mal sehen, ob das funzt.

Ich wünsche der kleinen Maja jedenfalls alles erdenklich Gute, dass sich meine Befürchtungen nicht bewahrheiten werden und ein langes und glückliches Hundeleben.
__________________
Annamaria mit Amelie und Juschka für immer im Herzen
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Alt 08.04.2008   #89
Killerömchen-Engel!
 
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Wenn ich hier so lese, hatten wir wohl noch "Glück"! Vesta ist nämlich auch ein Hund aus "liebevoller Familienaufzucht", ein ups-Wurf... Die Mutter, eine wunderschöne Flat-Hündin aus der Schweiz (angeblich zur Zucht zugelassen) wurde von dem Labrador-Rüden von "ein paar Häuser weiter" gedeckt. Vestas Mutter war zum Zeitpunkt der Geburt erst 17 Monate alt...

Tja, und dann kam ich: Völlig blauäugig, unerfahren und einfach nur auf der Suche nach "meinem" Hund. Als ich den Wurf das erste Mal besuchte (im Dachgeschoß einer großen Villa in den Elbvororten), waren die drei Welpen ca. 3 Wochen alt. Obwohl ich keine Ahnung hatte, war mir gleich klar, dass hier etwas nicht stimmt. Die Besitzerin der Hündin war völlig überfordert: Alleinerziehende Mutter von 3jährigen Zwillingen, Künstlerin und ziemlich fertig mit den Nerven. Die Hündin war im Dachgeschoß mit ihren Welpen "untergebracht", d.h. es lagen dort ein paar Decken und die kleine Familie hatte 120 qm zur Verfügung. Holzfußboden, keine Wurfkiste, ziemlich dreckig - sie hatten ja keine andere Möglichkeit als überall hinzumachen - und irgendwie muffelig. Sozialisierung? Was ist das???

Von da an fuhr ich alle 2 Tage hin und machte sauber, kümmerte mich so gut ich konnte und versuchte die Frau zu entlasten. Mir war sofort, gleich am Anfang schon klar, dass Vesta "mein Hund" war. Sie hatte mich ausgesucht und ich hatte keine Chance mehr - mein Herz war verloren...

Um eine lange Geschichte kurz zu machen, meine "Kleine" wird dieses Jahr 12 Jahre alt. Sie hat überlebt, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Dissi-Welpen, wie man hier lesen kann. Aber sie war fast ihr ganzes Leben lang krank. Es fing an mit häufigem Humpeln, einer gebrochenen Kniescheibe und es folgten Spondylosen, Arthrosen usw. usw. unter deren Folgen sie bis heute leidet. Mit dem Alter wird es natürlich auch nicht besser.

Geld? Was ist das denn? Wir haben im Laufe der Jahre so viel Geld in unser "Baby" hineingesteckt, dass wir locker zwei bis drei VDH-Welpen hätten kaufen können!

Das schlimmste an der ganzen Geschichte ist aber, dass wir all die Jahre mit ansehen mußten, wie Vesta immer wieder Schmerzen hatte und oft gelitten hat.

Natürlich lieben wir unsere Vesta über alles und würden sie nicht einen Tag missen wollen - aber ich würde nie, niemals wieder einen Dissi-Hund zu mir nehmen!!!
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Katharina + Vesta
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Alt 08.04.2008   #90
Murphy's Mum
 
Benutzerbild von Andastra
 
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Beiträge: 274
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Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag
Ich möchte euch auch einmal meine Erfahrungen schildern...

Schon lange war der Wunsch in mir, einen eigenen Labrador zu besitzen, doch so lange ich bei meinen Eltern wohnte, war dies nicht möglich. Als ich dann mit meinem Freund zusammen zog, wurde der Wunsch natürlich noch größer... Mein Freund war zunächst nicht so begeistert von der Idee, doch ich konnte ihn überzeugen und so fuhren wir im März letzten Jahres zu Murphys "Züchterin". Sie wurde uns durch eine Schulfreundin empfohlen, die ihren Hund auch von ihr hat.
Dort angekommen waren die Welpen gerade mal 3,5 Wochen alt. Die Frau war sehr nett, es war dort sauber und ordentlich.
Sonderlich viele Fragen stellte sie uns nicht. Die Welpen sollten Mitte April abgegeben werden, doch da ich noch meine Abschlussprüfungen hatte, fragte ich nach, ob Murphy noch vier Wochen länger dort bleiben durfte. Dies war kein Problem und so entschieden wir uns, einen Hund von ihr zu nehmen. Murphy war der größte und kräftigste von allen.




Wir fuhren jede Woche hin, um unseren kleinen Schatz zu sehen. Gewöhnten ihn ans Auto, ans Bürsten und unternahmen kleine Spaziergänge auf dem Hof bei ihr.


Uns fiel auf, dass er oft Durchfall, bzw. sehr weichen Kot hatte. Als wir danach fragten, meinte sie, dass es von der Wurmkur oder von der Impfung kommt. Da wir noch nie einen Hund hatten, glaubten wir der guten Frau mal.

Naja, als dann der Mai gekommen war, war Murphy 12 Wochen alt und wir holten ihn ab. Murphy hat 300 Euro gekostet...

Zu Hause angekommen kamen meine Eltern zu besuch und schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. "Der ist krank", meinte meine Mutter... und sie hatte Recht...



Murphy hatte wieder Durchfall, diesmal mit Blut und wir sind sofort zum TA gefahren. Kotprobe weggeschickt, Aufbauspritzen, Panacur... Murphy hatte natürlich Giardien und musste über einen längeren Zeitraum zweimal Panacur bekommen. Schonkost war auch für lange Zeit angesagt.
Ich hab dann bei der guten Frau angerufen und ihr erzählt, dass ich schon 200 Euro beim TA gelassen hatten. Sie überwies mir 100 zurück, was ich ja noch "nett" fand. Murphy musste natürlich auch nochmal neu geimpft werden, weil der TA vermutete, dass die Impfung nicht gegriffen hat. Welpenschule konnten wir auch erstmal vergessen... Wir hatten uns das alles ein bisschen anders vorgestellt.
Nachtdem die Giardien weg waren, ging es bergauf...



Hier mit einem halben Jahr.
Krankheitsmäßig gab es bis jetzt nichts wirklich schlimmes mehr. Geröngt ist Murphy auch, aber seht selber:







Alles in Ordnung, zum Glück... Das war meine größte Sorge...
Murphy ist jetzt 14 Monate alt und einfach nur ein Goldstück. Wir gehen zu Gugi in die Hundeschule und machen dort beide schon große Fortschritte.
Und so sieht er jetzt aus:






Trotzdem ich Glück mit Murphy gehabt habe, wird mein nächster Hund auf jedenfall aus dem VDH kommen. Hab mit Gugi schon nen Deal abgeschlossen
Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, einen VDH Hund zu kaufen. Die Chance, einen wesensfesten und gesunden Hund zu bekommen ist einfach um so vieles höher als beim Dissi oder Vermehrer. Und wenn doch etwas nicht okay ist, wird man unterstützt und man steht nicht allein da.

So, ist ein bisschen lang geworden, aber ich hoffe, es ist nicht so langweilig gewesen...

Über einen Besuch in Murphys Fotoalbum freuen wir uns natürlich *hihi* Murphy die Schokoschnute