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Schicksale von Nicht-FCI (VDH/ÖKV/SKG) gezogenen Hunden (o) Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen!


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Alt 03.08.2009, 20:07   #1
Welpe
 
Benutzerbild von sternchen130369
 
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Kimba und ihre DBO

Hallo,

ich wollte mal ein neues Thema zur DBO aufmachen. Unsere Kimba haben wir von einem angeblichen Züchter. Ich war Laie und absolut Null Ahnung. Totaler Reinfall. Es war natürlich kein offizieller Züchter. Bitte schaut genau bevor Ihr kauft und falls doch etwas sein sollte in Richtung HD oder jemand Verdacht hat, dann handelt schnell nur so kann man helfen.

Die DBO ist eine schwierige OP und nicht gerade billig, aber für Junghunde echt lebenswichtig. Ich war auch skeptisch und habe alle Methoden unter Kontrolle genommen und mega verschiedene Meinungen eingeholt. Am Ende siegte dann die DBO, denn nur so konnte ich was ändern. Und ich habe es nicht bereut. Unserer kleinen Maus geht es wirklich sau gut und sie macht alles wieder und mit sehr viel Freude und Spaß.

Kimba hat nun mit der ersten Seite 12 Wochen hinter sich und mit der 2 Seite 9 Wochen hinter sich.

Bei der DBO werden 3 Knochen durchsägt und die Hüftpfanne um 30 Grad gedreht. Anschließend wird wieder der oberste Knochen mit einer Platte und Schrauben versehen und es wächst zur A-Hüfte zusammen.

Es war das beste oder besser die beste Methode die ich für einen Junghund machen lassen konnte. Ich habe mir auch Zukunftsberichte (also was mit dem Hund ist wenn er älter wird) eingeholt. Aber ich habe mich nicht abschrecken lassen und bin meinem Herzen gefolgt.

Die erste Seite war super, klar die Aufwachphasen und die 48 Stunden danach sind echt heftig, kein Zuckerschlecken. Definitiv nicht. Aber dann ging alles super. Kimba lief immer besser. 3 Wochen später kam dann die 2. Seite. Ich hörte immer das sich die Hunde schneller erholen mit der 2. Seite, was ich mir aber nicht vorstellen konnte, denn sie hatte ja dann 2 gebrochene Hüften.

Ich behielt Recht. Kimba konnte am Tag der OP kaum stehen. Wir haben zwei Tage mit einem Handtuch unterstützt. Aber dann ging es. Wir hatten nur eine Magendarminfektion mitgenommen, bekamen aber dann die Medikamente gespritzt. Schmerzmittel konnte Kimba nicht nehmen, da dieses zu sehr den Magen angriff. Sie war echt tapfer. Nach 3 Tagen konnte sie alleine laufen und das mit zwei gebrochenen Hüften.

Dann kam der Tag an dem die Klammern rausgemacht wurden. Leider war eine Stelle nicht verheilt und ging wieder offen. Oh man ich hatte die Nase voll. Meine Nerven waren blank. Wieder Klammern rein. 10 Tage und wieder raus. Nun war ja alles gut. Kimba lief nach 3 Wochen nicht so gut wie bei der ersten Seite. Was mir wieder bestätigte das sich ein Hund nach der 2. Seite nicht so gut erholt. Kurz darauf merkte ich das sie ein kleiner Pickel auf der Narbe gebildet hatte....stöhn....irgendwann in der 4 Woche ging dieser Pickel auf...und es kam der Unterfaden zum Vorschein, der eigentlich sich auflösen sollte...naja bei uns halt nicht. Wir wieder zum TA und sie wurde wieder aufgeschnitten und wieder Klammern rein. Der Faden war 5 cm lang und hat sich echt nach oben verlagert und Kimba hat drauf reagiert.

Nun sind die Klammern raus. Kimba hat nach 6 Wochen das berühmte Röntgenbild gemacht. Es ist alles OK. Man kann nur noch einen kleine Riss sehen im Knochen da es noch nicht komplett Verknöchert ist. Das wird aber jetzt in der nächsten Zeit der Fall sein.

Kimba läuft wie nie zuvor. Sie rennt und springt, sie schwimmt und hat einfach nur Spaß.

Sie setzt sich jetzt an den Straßen oder wenn sie einen Hund sieht. Vorher hat sie nur gelegen weil sie nie sitzen konnte. Es hat sich soviel verändert für uns und ich bin echt froh das ich den Gang gegangen bin. Sie läuft endlich wie ein Labbi. Baut hinten Muskeln auf...wo sie immer sehr schlank war. Jetzt ist echt alles gut.

Das Gangbild ist wunderschön, sie lahmt nicht, sie dreht nichts mehr nach aussen, sie läuft wie ein richtiger gesunder Hund.

Sie galoppiert und trappt......wie jeder andere.

Ich bin wirklich zufrieden und bin doch froh das ich auf mein Herz gehört habe und die OP durchgeführt hab.

Bitte falls jemand auch überlegt oder diese DBO durchführen lassen will, ich kann jedem nur ans Herz legen, sucht euch mit viel Ruhe den richtigen TA aus und nehmt nicht irgendeinen der hier und da mal diese DBO durchführt oder sie zum ersten mal macht. Bitte macht euch wirklich schlau wer sowas fast tagtäglich macht und dann seit auch Ihr in den richtigen Händen.

Ich kann jetzt nur von jetzt sprechen und von dem gestern. Was mal in Zukunft kommen wird, weiß keiner aber auch bei den anderen HD-OP´s nicht. Ich hatte mit sehr vielen Leuten Kontakt die diese DBO haben durchführen lassen und auch Hundebesitzer wo die Hunde mit alt geworden sind. Ich habe mich auf die Positiven Aussagen berufen und mich damit immer wieder hoch gepuscht. Ich habe festgestellt das man mehr negatives liest aber weniger positiv. Warum? Weil viele Hundebesitzer bei denen alles gut lief sich nicht im Internet auslassen. Sie sind zufrieden. Negatives ist halt schnell verbreitet aber das ist wirklich nicht die Mehrheit.

Ich habe immer noch Kontakt mit vielen Hundebesitzern. Wir telefonieren und schreiben. Ich muß mich hier an dieser Stelle echt einmal bedanken, das Ihr mir so zur Seite gestanden habt. Ganz lieben Dank. Durch Eure Hilfe hätte ich die harten 3 Monate kaum durchgestanden. Danke

Sollte jemand Fragen haben, meldet Euch. Sicher kann ich nicht eure Entscheidung fällen, die muß jeder für sich fällen, aber ich kann Fragen beantworten.

Bitte achtet wirklich beim Kauf eines Hundes auf sehr viele Sachen und entscheidet nicht mit: Och ist der Süß oder oh der tut mir so leid. Bitte geht an der Sache vernünftig dran und laßt vor allen Dingen den Kleinen zwischend er 12 und 16 Woche röntgen, denn dann kann man eine kleine OP machen und der Hund ist komplett HD-frei. Ich weiß das viele TA´s nicht so früh röntgen, laßt Euch aber nicht hinhalten, denn es ist echt wichtig.

Ich wünsche jedem viel Glück

Ich liebe meine Maus von ganzem Herzen und werde immer alles geben auch wenn ich wirklich mit unter neidisch auf die anderen Hunde bin denen es immer gut geht.
__________________
Ganz liebe Grüße

Carmen
sternchen130369 ist offline  
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Alt 03.08.2009, 20:37   #2
Grinsebacke
 
Benutzerbild von dies irae
 
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Es ist schön das Du deine Geschichte hier aufgeschrieben hast.
Ich wünsche Euch ganz viel Glück das dieser gute Zustand nun dauerhaft so bleibt.
__________________
dies irae ist offline  
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Alt 03.08.2009, 21:13   #3
Dummychampion
 
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Puhhhh, was für eine Geschichte...

Schön, dass Kimba es jetzt überstanden hat und schließlich alles so gut verlaufen ist. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass alles weiter so optimal weiterverläuft und Kimba nun ein schmerzfreies Leben genießen kann
__________________
Hobilab ist offline  
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Alt 03.08.2009, 21:22   #4
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Zitat:
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Bitte achtet wirklich beim Kauf eines Hundes auf sehr viele Sachen und entscheidet nicht mit: Och ist der Süß oder oh der tut mir so leid. Bitte geht an der Sache vernünftig dran und laßt vor allen Dingen den Kleinen zwischend er 12 und 16 Woche röntgen, denn dann kann man eine kleine OP machen und der Hund ist komplett HD-frei. Ich weiß das viele TA´s nicht so früh röntgen, laßt Euch aber nicht hinhalten, denn es ist echt wichtig.
Hallo,

na da hast Du ja schon ganz schön was mitgemacht mit Deinem Hund.

Dennoch möchte ich Dir wiedersprechen, denn das frühe röntgen zum 3. oder 4. Lebensmonat macht wirklich nur dann Sinn, wenn ein Hund klinische Symptome, also eine Lahmheit zeigt. Prophylaktisch einen Hund so früh auf HD hin zu röntgen, macht bei klinisch gesunden Hunden keinen Sinn, zumal er für ordentliche, aussagekräftige Rö-Bilder sediert werden müßte. Und selbstverständlich wird ein Hund der HD-operiert wird, nicht HD-frei. Man bekommt ihn wenn alles gut verläuft lediglich schmerz- und damit lahmheitsfrei. Ein dysplastisches Hüftgelenk wird er aber Zeit seines Lebens haben.

Für Deinen Hund alles Gute!
__________________
Sylvia! P.S.: Das was ich schreibe, ist *meine persönliche Meinung* als Privatperson
Bonitas ist offline  
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Alt 03.08.2009, 22:35   #5
Dummytrainer
 
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Es gibt eine OP-Methode bei der die Wachstumsfuge manipuliert wird und der Hund später definitiv als HD frei eingestuft wird. Kam letztens (vor einigen Wochen) ein Bericht im Fernsehen. In Berlin gibt es eine Klinik mit einem Professor der diese OP durchführt. Diese OP geht nur bis zur 16. Woche (glaube ich). Da konkret wurde an einem deutschen Schäferhund operiert.

Ich werde weder den Arzt noch den Namen der Methode nennen (auch nicht per PN), denn die OP sieht man später auf dem Bild nicht, wohl aber eine gute Hüfte.
__________________
Seid lieb Gegrüßt von
Franzi und leider noch ohne Hund (dafür MIT Smilieverbot)
Franzi_Jordan ist offline  
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Alt 04.08.2009, 07:51   #6
labcatquartett
 
Benutzerbild von Rose
 
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Zitat:
Zitat von Franzi_Jordan Beitrag anzeigen
Es gibt eine OP-Methode bei der die Wachstumsfuge manipuliert wird und der Hund später definitiv als HD frei eingestuft wird. Kam letztens (vor einigen Wochen) ein Bericht im Fernsehen. In Berlin gibt es eine Klinik mit einem Professor der diese OP durchführt. Diese OP geht nur bis zur 16. Woche (glaube ich). Da konkret wurde an einem deutschen Schäferhund operiert.

Ich werde weder den Arzt noch den Namen der Methode nennen (auch nicht per PN), denn die OP sieht man später auf dem Bild nicht, wohl aber eine gute Hüfte.
Weißt Du noch wie die Sendung hieß, oder auf welchem Sender das lief?
Wäre interesant darüber mehr wissenschaftlich fundierte Informationen zu bekommen.
__________________
Viele Grüße
Brigitte mit Gammy, Lucca & Tessa
www.rosecourt.de
Rose ist offline  
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Alt 04.08.2009, 07:56   #7
...
 
Benutzerbild von Evelyn
 
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Hi Carmen,
danke für den Bericht und weiterhin alles Gute für Kimba
__________________
Grüße Evelyn



Evelyn ist gerade online  
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Alt 04.08.2009, 09:37   #8
Welpe
 
Benutzerbild von sternchen130369
 
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Ja genau es ist richtig mit der Methode bei Welpen im Alter von 12-16 Wochen und das sie dann HD-Frei gesprochen werden. Es gibt mehrere Ärzte die diese Methode durchführen.

Was das frühe Röntgen betrifft. Man kann im Welpenalter nicht sehen ob ein Tier lahmt oder nicht. Das Röntgen zwischen der 12 und 16 Woche ist deshalb wichtig das man frühzeitig was erkennt und handeln kann. Genauso die DBO im Junghundenalter. Sicher hat mein Hund HD klar, dieser Gendefekt ist da, aber sie ist HD frei mit A-Hüfte, wird aber nicht HD-frei gesprochen. Will ich aber auch nicht. Denn mir ist es nicht mehr wichtig ob frei oder nicht frei. Wir züchten eh nicht.

Sobald der Hund 18 Monate ist, wird heutzutage immer noch gerne erst auf HD geröngt. Was aber zu spät sein kann um vom Knochbau noch was zu ändern. Dann kommen die bekannten Methoden zum laufen, die meistens wirklich nur Schmerzen lindern aber nichts an der Hüfte ändern.

Ich weiß das wir demnächst, wenn wir wieder mal einen Welpen bekommen ganz anders handeln werden. Ich hab mich soviel mit HD beschäftigt und mit allen Methoden, das ich wirklich nicht mehr fremd bin auf dem Gebiet.

Ich kann wirklich nur jedem ans Herz legen das er so früh wie möglich was machen läßt wenn nur ein kleiner Hinweis darauf zeigt.

Bei Kimba war es am Anfang nur das die rechte Hinterpfote (ab der 18. Woche, vorher war alles normal, was bei jedem Welpen der Fall ist) etwas nach innen ging. Dann kam immer mehr dazu. Sie spielte in der Hundeschule nicht soviel wie die anderen Welpen, sie legte sich immer wieder hin. Der Popo wackelte, der Oberkörper schlängelte immer mehr. Sie mäkelte am Futter (was ja für eine Labi schon komisch ist). Sie hechelte viel mehr als sonst. Sie zog beim Spielen viel die Hüften weg wenn jemand drauf wollte. Sie legte sich zum Schluß beim Spielen hin und kämpfte vom Boden aus. Sie konnte immer nur 5 Minuten am Stück laufen und mußte dann Pause machen.

Ich war bei uns in der Klinik und man meinte dann zu mir, das man erst mit 18 Monaten röngt. Das konnte nicht sein. Ich bestand darauf und man erklärte mich für verrückt. Dann röngte man sie unfreiwillig und ich bekam die Antwort ohne die Bilder zu sehen, es sei alles in Ordnung. Das ging nicht, denn es war nichts in Ordnung, denn die anderen Welpen waren ja viel fitter als sie. Ich wechselte den TA und erzählte wieder die Geschichte was Kimba so macht und wie sie sich verhält. Er untersuchte wenigstens die Hinterpfoten und Gelenke und stellte da schon fest das Kimba jankte bei bestimmten Bewegungen und dass das Gelenk raussprang. Sie wurde wieder geröngt diesmal aber ohne Narkose, da er nicht dafür ist, die Tiere immer wieder in Narkose zu legen. Als das Bild fertig war wurde ich in einem Raum gerufen....wie im Fernseh....fürchterlich....und man konnte als Laie schon sehen das dort schwere HD vorlag. Er nannte mir dann diese Methode und andere und riet mir aber zur DBO. Ich bin erstmal nach Hause und hab nur geheult. Dann hab ich mich hingesetzt und erstmal Stunden über Stunden Infos reingeholt und alle Methoden durchgewälzt und auch Menschen nach Ergebnissen gefragt. Ich habe verschiedene Ärzte in ganz Deutschland angeschrieben und die Bilder geschickt. Meinungen eingeholt bis zur Entscheidung.

Kimba´s 2. OP haben wir dann mit RTL mitdrehen lassen, das wurde am 20. Mai dann auch ausgestrahlt. Ich habe kein Geld dafür bekommen, mir ging es nur darum, das diese Methode einfach mehr Bekanntheitsgrad bekommt und Menschen auch wirklich nicht locker lassen, wenn sie nur eine Kleinigkeit feststellen.

Ich weiß das es wirklich verschiedene Meinungen gibt über HD und auch riesige Diskussionen verursacht. Sicher hat jeder seine Meinung kein Thema, aber wichtig ist, das man wirklich frühzeitig was macht und nicht nachher nur Schmerzmittel gibt was für den Magen nicht gut ist oder andere Sachen macht. Denn dann kann man nichts mehr an der Hüfte ändern nur noch das Leben erleichtern.

Ich sehe jetzt wie Kimba springt, Agility macht mit voller Begeisterung und keiner sie mehr kaputt kriegt. Sie legt sich nicht mehr hin, sie ist aufgeweckt, sie spielt mit jedem Hund und hat Spaß, sie schwimmt und rennt. Sie steht nur auf den Hinterbeinen (was nie der Fall war) sie liegt auf den Rücken und sie wälzt sich im Gras und Sand. Das hecheln kommt nur noch bei Hitze vor, sie frißt wieder.

Es ist alles anders. Sie läuft wie ein Labi von hinten. Ich bereu nichts und kann nur immer staunen. Mittlerweile kenne ich soviele die ebenfalls diese Methode durchgführt haben und die auch begeistert sind. Sicher es ist eine OP und keine Kleine. Probleme können immer wieder auftreten. Aber meistens ist es dann wenn man sich nicht an die Vorgaben hält. Wir haben uns strickt dran gehalten auch obwohl es ihr nach der 4. Woche schon besser ging. Ich wollte nichts riskieren und hatte Geduld auch wenn es mir schwer fiel. Aber sie dankt es mir jetzt mit Ihrer Lebensfreude.
__________________
Ganz liebe Grüße

Carmen
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Alt 04.08.2009, 11:20   #9
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Zitat von Franzi_Jordan Beitrag anzeigen
Ich werde weder den Arzt noch den Namen der Methode nennen (auch nicht per PN), denn die OP sieht man später auf dem Bild nicht, wohl aber eine gute Hüfte.
Nachher kommt jemand nämlich noch auf die Idee, er hätte einen genetisch gesunden Hund und produziert mit ihm noch Welpen. Denn: Nein, ein gelenkoperierter Hund mag zwar anschließend symptomfrei sein, aber genetisch gesehen ist und bleibt er nicht gesund.
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Alt 04.08.2009, 11:27   #10
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Hallo Carmen,

ich kann verstehen das Du bez. des frühen Röntgens so denkst weil Du eben mit Deinem Hund Deine Erfahrungen gemacht hast.

Dennoch sollte das frühe Röntgen nur stattfinden, wenn wirklich Beschwerden vorliegen. Dazu kommt, dass nicht jede OP-Methode für jeden Hund geeignet ist. Viele Hunde haben auch eine HD, müssn aber beispielsweise Zeit ihres Lebens nicht behandelt werden. Die Hündin einer Züchterkollegin ist jetzt 10 Jahre alt, hat beidseitig eine schwere HD und läuft bislang absolut einwandfei, vielleicht sogar besser, als wäre sie in frühen Jahren operiert worden und hätte jetzt womöglich alles voller Arthrosen, denn die kommen bei operierten Hunden idR früher oder später automatisch!
__________________
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