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Schicksale von Nicht-FCI (VDH/ÖKV/SKG) gezogenen Hunden (o) Traurige Schicksale von Hunden unserer Mitglieder. Jedes erzählte Schicksal kann der Aufklärung dienen!


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Alt 17.05.2010, 17:23   #61
Dummychampion

 
Benutzerbild von Jula
 
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Zitat:
Zitat von Maureen Beitrag anzeigen
Ich ärger mich immernoch wie verrückt über diese Frau,aber da ich nicht Rechtsschutzversichert bin und der nächste Schritt das Gericht gewesen wäre,hatte ich Sorge auf meinen Kosten sitzen zu bleiben.
Sei froh, denn deine Sorge ist mehr als berechtigt....

Wir haben hier im Stall einen ähnlichen Fall gehabt, wo ein Pferd verkauft wurde, dass bereits wegen eines Schulterbruches operiert worden war. Das Pferd bekam einige Monate nach dem Verkauf bei der neuen Besitzerin eine Schwellung an der linken Schulter, wurde untersucht, die OP-Naht wurde entdeckt und die ganze Geschichte kam raus. Der Fall schien sonnenklar, da die Verkäuferin vollmundig im Kaufvertrag versichert hatte, dass das Pferd keinerlei Krankheiten, Unfälle etc. vor dem Verkauf hatte. Eine beim Kauf eingefrorene Blutprobe belegte zudem, dass sie das Tier zum Probereiten mit Schmerzmitteln vollgepumpt hatte.

Die neue Besitzerin entschloß sich mit allen Mitteln gegen die Verkäuferin vorzugehen. Sie wollte das Pferd behalten und von der Verkäuferin erheblichen Preisnachlass erwirken. Das jedoch wollte die Verkäuferin vermeiden. Sie wollte das Pferd zurück gegen Erstattung des vollen Kaufpreises.

Es gingen Schriftsätze hin und her und es wurde per einstweiliger Verfügung bestimmt, dass der Verkäuferin Gelegenheit gegeben werden mußte, den Kaufvertrag zu erfüllen und den Schaden an der "Sache" zu beheben, was sie natürlich nicht konnte, da der Schulterbruch ja nicht rückgängig zu machen ist und niemand mit Sicherheit sagen konnte, ob eine erneute OP den Schaden restlos beheben konnte. Mehrere Anwälte, Gutachter etc. waren involviert, nach knapp 2 Jahren kam es endlich zum Prozeß, den die Käuferin erwartungsgemäß gewann. Aber nur deshalb, weil sie das Pferd zwischenzeitlich nicht hat operieren lassen!!! Vielmehr hat sie es einfach auf der Weide stehen lassen, die Schwellung, die sich dann zur ständig eiternden Wunde entwickelte, medizinisch versorgt und natürlich nicht gearbeitet.

Hätte sie, so wie du, das Pferd vor dem Urteil operieren lassen, um die Schmerzen zu beenden, wären ihre Ansprüche gegen die Verkäuferin verloren gewesen. Auch mehrere unabhängige Gutachten hätten nichts genützt. Abstrus, das Ganze, aber so ist nun mal offenbar die Rechtsprechung...
__________________

Viele Grüße von Nicola mit Jula (G/H), Jodie(G/H) und - unvergessen - Otto (Golden Dalmatriever/R)
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